Beginn
Sprache der Seeleute

 


 

  1. B = größte Breite (eines Schiffes)
  2. B&A = British & American Steam Navigation Company ( 1838-1841)
  3. B-Patente = frühere Schiffsführungspatente in der Hochseefischerei:

    B1 = Schiffer in Kleiner Hochseefischerei
    B2 =  Steuermann in Kleiner Hochseefischerei
    B3 = Kapitän in Kleiner Hochseefischerei

    B4 = Steuermann in Großer Hochseefischerei
    B5 = Kapitän in Großer Hochseefischerei

     

    Befähigungszeugnisse(ab 1970):

     

    BG5 = entspricht B5 und berechtigt zum Führen von Fischereifahrzeugen aller Art und jeder Größe auf allen Meeren.
    BGW4 = Wachoffizier auf Trawlern mit den Befugnissen wie BG5, was Größe und Fahrtgebiet betrifft.

    BK3 = die früheren Befugnisse in europäischen Gewässern sind erhalten geblieben. B2 ist entfallen und geht im Bedarfsfall in BK3 auf.
    BKü1 = entspricht dem früheren Geltungsbereich B1.

 

  1. Baas = Chef, Meister, Vermittler, Aufseher
  2. Babystagsegel = kleines Vorsegel aus leichten Segeltuch, das an einen Babystag ( kurzes Vorstag) gefahren wird.
  3. Bach = seelexnsbezeichung für jedes Gewässer ob Ozean, Meer oder See
  4. back = zurück; die Segel in einer Stellung bringen, daß der Wind von vorne hineinbläst und so die Fahrt des Schiffes gebremst wird
  5. back stehen = Einfall des Windes von der falschen Seite, z.B. beim Backbrassen der Segel, um das Schiff zu bremsen.
  6. Back = 1. Esstisch, (Ess) Schüssel - 2. Aufbau auf dem Vordeck eines Schiffes, wird auch als Backdeck bezeichnet.
  7. Backbord = linke Schiffsseite (von hinten gesehen), die Backbordseite wir immer mit rot gekennzeichnet
  8. Backbord-Bug = ein Schiff segelt auf Backbord-Bug, wenn der Wind von Steuerbord kommt
  9. Backbord-Halsen = das Schiff segelt mit dem Wind von Backbord, und zwar so, daß der Wind nicht achterlich als quer einkommt
  10. backbrassen = die Segel gegen die Windseite stellen, um Fahrt aus dem Schiff zu nehmen
  11. Backdeckkreuzer, Backdecker = Eine Yacht deren Backdeck von der Pflicht längsschiffs bis zum Bug und querschiffs bis zur Außenhaut auf jeder Seite reicht. Backdecker haben den Vorteil einer weiträumigen Kajüte.
  12. backen und banken = Essen fassen und sich auf die Bänke setzen; Marine-Kommando für die Einnahme des Mittagsessens
  13. backholen = ein Segel so anholen, daß der Wind von der entgegengesetzten Seite kommt
  14. Backschaft = 1. Tischgemeinschaft; 2. Aufräumen der Tische (Back), der Messe und der Kombüse nach dem Essen (Küchendienst)
  15. Backschafter = Essenholer;  das für die Arbeiten in der Messe abgeteilte Besatzungsmitglied
  16. Backskiste = eine in Logis eingebaute Kistenbank, durch ein Klappe von oben zugänglicher Kasten in einer Sitzbank zum Verstauen von persönlichen Gegenständen oder Ausrüstungsteilen
  17. Backsoffiziere = Unteroffiziere
  18. Backsquartier = die unter dem Vordeck eines Schiffes liegenden Räume
  19. Backstag = von einen Mast schräg nach unten gehendes Tau oder Drahtseil zur Verspannung
  20. Badan = einmastiges kleines arabisches Segelschiff
  21. Badegast = freundlich abwertende Bezeichnung für einen Gast an Bord, der keine seemännische Erfahrung hat und nur zum Spaß mitsegelt
  22. baff = verblüfft sein
  23. Baggala = arabisches Segelschiff
  24. Bagienrah  = Unterrah  am Kreuzmast
  25. Bagiensegel = unteres Rahsegel am Kreuzmast
  26. Baguio = Wirbelsturm im philippinischen Raum
  27. Bahamainseln = Inselstatt im Atlantischen Ozean
  28. Bahrain = Inselgruppe im Persischen Golf
  29. Bai = Meeresbucht, Meeresbusen
  30. Bake =  festes Orientierungszeichen, Seezeichen an Land, für die Seefahrt; z.B. die Kugelbarke
  31. Bakentonne = Seezeichen
  32. Balearen = Inselgruppe im westlichen Mittelmeer
  33. Balge, Balje = Waschfass, Eimer, Fahrrinne, Wasserlauf im Watt
  34. Bali = westliche der Kleinen Sundainseln
  35. Ballast = wertlose Fracht - zum Ausgleich des Tiefgangs eines Schiffes, um ihm Stabilität zu geben
  36. Ballastkiel = aus Eisen oder Blei unter dem eigentlichen Kiel von Segeljachten
  37. Ballasttank = spezielle Tanks, die mit Meerwasser gefüllt werden und zum Ausgleich der Schiffslage dienen
  38. Ballen = rundliche Verpackungsform z.B. für Baumwolle, Kaffee, Tabak
  39. Ballon = leichtes großes Vorsegel auf Jachten ( Beisegel)
  40. Balon = siamesisches Ruderschiff
  41. Balsa = floßartiges Boot ( Floß) der südamerikanischen Indianer aus Binsenbündeln
  42. Bambuse = ursprünglich ein ungelernter seelexn, einer der sich zu helfen weis
  43. Bananenschiff = ein schnelles Spezialschiff für den Bananentransport (ca. 24 kn). Die Laderäume haben komplizierte Klimaanlagen, da die Bananen sehr empfindlich sind und wegen der richtigen Temperatur und des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft dauernd unter Kontrolle stehen müssen
  44. Bändsel = dünnes Tauwerk
  45. Bändselgut = Tauwerk
  46. Bangbüx = Angsthase
  47. Bank = 1. Sandbank, Kiesablagerung im Meer oder Fluß,  2. Untiefe; 3. Wolkenbank und Nebelbank  ( Bezeichnung für dicke deutlich abgegrenzte Schwaden
  48. Banndeich = veraltete Bezeichnung für einen der staatlichen Aufsicht unterstellten Deich ( Hauptdeich)
  49. Bar = alte Maßeinheit des Luftdrucks, heute Hektopascal
  50. Barber-Hauler = Beiholer
  51. BARDS = Abk. für engl. Baseband Radar Docking System; Funkmeßsystem, das nach dem Radar-transponder-System arbeitet. und mit dem Abstände von Anlegebrücken mit einer Genauigkeit im cm-Bereich gemessen werden können.
  52. Baratterie, Barraterie  = Unredlichkeit der Besatzung zum Nachteil von Schiff und Ladung
  53. Barge = 1. schwimmfähige Ladungscontainer in Pontonform; 2. in der englischen Marine ist eine Barge ein Galaboot für offizielle Anlässe, früher mit 8 bis 12 Ruderern besetzt, heute auch mit Motorantrieb.
  54. Bark = ein dreimastiges Segelschiff mit nur zwei vollgetakelten Masten, am Besanmast fahren nur Schratsegel.  ( früher auch:  vier und  fünf Masten), Rahsegler
  55. Barkantine, Barkentine = Barkschoner, Schonerbark. Dreimastiges Segelschiff mit vollgetakeltem Fockmast, während Groß- und Besanmast nur Schratsegel fahren.
  56. Barkarole = Ruderboot im Mittelmeerraum
  57. Barkasse = großes Motorboot, für Personenverkehr im Hafen, größtes Beiboot auf Kriegsschiffen
  58. Barke = 1. kleines Boot ohne Mast, Kahn; 2. zwei bis drei mastiges vollgetakeltes Segelschiff das als Handels- und Kriegsschiff verwendet wurde
  59. Barometer = Luftdruckmesser, in der Schiffahrt ist nicht der Luftdruckwert, sondern mehr die Tendenz von Interesse. Es lassen sich daraus Aussagen über die Wetterentwicklung herleiten. Heute wird der Luftdruck in Hektopascal angegeben. 1000 hPa ( = 1000 mbar) entsprechen 750,06 mmHg
  60. Barre = Sandbank, Untiefe an Flußmündungen und Hafeneinfahrten
  61. Barrel = Faß, Tonne, internationale Volumenmaßeinheit für Erdöl  (1 Barrel = 163,5 Liter, 1 US-Barrel = 119 Liter)
  62. Barrierriff = Korallenriff vor einer Küste
  63. Barring = Gerüst auf dem Oberdeck zur Lagerung von Booten
  64. Basse, Drehbasse = kleines Schiffsgeschütz ( 17.Jh.)
  65. Bathyskaph = Tiefseetauchboot, das nach dem Prinzip des freien Schwebens arbeitet.
  66. Bathymeter = Tiefseelot
  67. Bauaufsicht = (Marine) Außenstelle der technischen Abteilung des BMVtdg bzw der Marinearsenale bei den Werften. Überwacht die fachgerechte und planmäßige Ausführung der Arbeiten bei Neubauten und Instandsetzungs- / Änderungsarbeiten.
  68. Bauernnacht =  für den seelexn eine Nacht ohne Wache
  69. Baum = ein längschiffs fest angebrachtes Rundholz; z.B. Klüverbaum, Spiere, Ladebaum
  70. Baumaufholer = (Faulenzer) = Ladegeschirr
  71. Baumfock = eine Fock, deren Fläche nicht größer als das Vorsegeldreieck ist.
  72. Baumgei = eine Gei, die das seitliche Schwenken eines Baumes verhindern soll, auch Großbaumgei
  73. Baumkurre = besondere Form eines Schleppnetzes, das Hauptgerät der Garnelen ( Krabben-) Fischerei in der Nordsee
  74. Baumniederhalter = Baumniederholer; kleine kräftige Talje oder verstellbares Metallband am Großbaum, um ihn auf allen Kursen waagerecht halten zu können
  75. Baumstütze = senkrechte, einsteckbare Einzelstütze, feste Querstrebe mit zwei seitlichen Stützen, auch Galgen genannt, oder scherenartig zusammenklappbarer Bock (Baumschere) als Auflieger für den Großbaum, wenn das Segel geborgen ist
  76. Baumvorholer = eine von der Nock eines Baumes bis auf das Vorschiff geführte Leine, die das waagerechte Schwenken nach von erlaubt; auch Bullentalje
  77. Beachcomber = 1. die Brandungswelle; 2. Strandläufer; heruntergekommener seelexn; seelexn der sein Schiff verpaßt hat
  78. Beaufort = (1774-1857) englischer Admiral, der die einheitliche Beobachtung des Wetters auf See einführte. Von B. stammt auch die Bezeichnung des Wetters mit Buchstaben z.B.: b - blue sky/wolkenlos, d - drizzling/Sprühregen usw.
  79. Beaufortskala = Windstärkeskala, geht von 0 Beaufort (Stille) bis 12 Beaufort (Orkan); sie wurde 1949 bis Windstärke 17 erweitert, Bft = Abk. für Beaufort
  80. bebunkern = ein Schiff mit Brennstoff versehen
  81. befahrene = im Seedienst erfahrene Matrosen
  82. befeuern = mit Lichtfeuern ausstatten; die Küste, Inseln
  83. Befeuerung = Licht- oder Funkanlagen zur Kenntlichmachung von Schiffahrtswegen
  84. befluten = unter Wasser setzen
  85. befrachten = ein Schiff mit Fracht beladen
  86. Bft = Abk. für Beaufort, für die Windstärke
  87. Beiboot = zu einem Schiff gehörendes Boot
  88. Beifang = Fisch der zusätzlich und unbeabsichtigt in die Netze und dann in die Fischbunker gelangt. Er kann schmackhaft oder zu Nebenprodukten ( Fischmehl, Fischöl, Fischleder) verarbeitet werden.
  89. Bei dem Winder = ein Schiff, das hoch am Wind segelt
  90. beidrehen = die Fahrt verlangsamen; z.B. beim Sturm, das Schiff macht kaum noch Fahrt und liegt geschützt gegen Seeschlag (abwettern)
  91. Beifang = Sammelbezeichnung für Fische und Meerestiere, die mitgefangen, aber nicht zur Speisezwecken verwendet werden.
  92. beifangen = lose Gegenstände und Tauwerk zurren
  93. beihieven = das vordere Teil eines Schleppnetzes nach Beenden des Schleppprozesses etappenweise an Deck holen.
  94. Beihiever = Seil mit Haken zum Beihieven von Schleppnetzen (Fischerei)
  95. Beiholer = eine kurze Leine. Sie dient um stehendes oder laufenden Gutes heranzuholen oder abzuhalten
  96. beiliegen = beigedreht im Sturm liegen und bessere Wetterbedienungen abwarten
  97. beim Winde = mit Wind aus vorderlichen Richtungen segeln.
  98. Beischiff = Hilfsfahrzeug in einem größeren Schiffsverband
  99. Beisegel = kleines Stagsegel, das nur bei wenig Wind zur Beschleunigung der Fahrt eingesetzt wird; z.B. Ballon, Genua, Spinnaker, als Sturmsegel das Trysegel
  100. beisetzen = zusätzlich Segel aufziehen
  101. bekalmen = in den Windschatten einer Steilküste oder eines anderen Schiffes kommen
  102. bekleeden = (Marine) Etwas durch Umwickeln mit Lappen, Matten o. ä. vor dem Schamfilen schützen.
  103. bekneifen = eine Leine bekneift sich, wenn sie sich durch einen Rundtörn selbst fest klemmt, solange Zug auf ihr steht.
  104. belegen = Tauwerk, Trosse an einen Poller oder Klampe festmachen
  105. Belegnagel = ein hölzerner oder metallener Pflock  zum Belegen von Tauwerk in einer Nagelbank
  106. Belt = zwei Meeresstraßen (Großer, Kleiner Belt), bilden zus. mit dem Sund die Verbindung zw. Ost- und Nordsee
  107. bemannen = ein Schiff mit einer Besatzung versehen
  108. Bemannung = Besatzung
  109. bemasten = mit einem Mast versehen
  110. benept = im hafen wegen zu niedrigen Gezeitenwasserstandes festliegen
  111. Beplankung = Bekleidung der Spanten mit Holz (Planken)
  112. bergen = 1. ein gestrandetes Schiff abschleppen oder freimachen; Ladung aus einem in Gefahr befindlichen Schiff bergen;  2. Segel bergen, einholen
  113. Bergerolle = Der Teil der Schiffrolle, der befohlen wird, wenn das Schiff aufgegeben werden muß und die Besatzung in die Rettungsboote geht. Jeder Mann hat einen festen Platz in einem der Rettungsmittel.
  114. Bergholz = besonders starke Planke längs der Schiffsseite
  115. Bergung =  Schiffsbergung nach einer Havarie, Im Schiffahrtsrecht die Rettung eines Schiffes oder seiner Ladung aus Seenot, wenn die Besatzung die Gewalt über das Schiff verloren hat.
  116. Bergy Bits (engl.) = Von Eisbergen abgebrochene große Eisstücke, 1-5m aus der See herausragend.
  117. Beringmeer = nördlichstes Randmeer des Pazifiks
  118. Bermuda Race = Hochseegeratta, sie  wurde erstmals 1906 auf der Strecke New York - Bermuda Islands ausgetragen. Daraus wurde das traditionelle Hochseerennen, das jetzt alle 2 Jahre von Newport, Rhode Island nach den Bermudainseln veranstaltet wird. Die Distanz beträgt 647 Seemeilen.
  119. Bermudadreieck = Teil des Atlantiks, in dem sich auf ungeklärter Weise Schiffs u. Flugzeugunglücke häufen
  120. Bermudas = Inseln im Atlantik
  121. Besan = Gaffelsegel am hinteren Mast (bei Segelschiffen)
  122. Besanbaum = Rundholz unter dem Besansegel; auch Giekbaum
  123. Besanmast = auf Segelschiffen mit mehreren Masten der letzte, wenn er keine Rahsegel führt; (auch Kreuzmast),
  124. Besanschute = einmastiges Küstensegelschiff
  125. Besanschot an! = Bezeichnung für einen Umtrunk nach schwerer Arbeit auf Segelschiffen  (Ausruf)
  126. Besanwanten = Wanten die den Besanmast halten
  127. Besatzung = Personal von Schiffen
  128. Beschläge = Sammelbegriff für alle Ausrüstungsteile von Segelbooten aus Metall und Kunststoff am Bootsrumpf und an der Takelage.
  129. besegeln = die Meere besegeln, kreuzen
  130. Besteck = Schiffsort auf See nach geographischen Koordinaten. Man unterscheidet a) nach das gegißte B., b) das terrestrische B., c) das astronomische B., d) das B. auf der Grundlage von Funkortung.
  131. Besteck machen, nehmen = den Standort eines Schiffes auf hoher See bestimmen
  132. Bestmann = erfahrender seelexn ( Vollmatrose), der auf Küstenschiffen den Schiffsführer vertritt,bzw. für die Handhabung der Fanggeräte auf einem Fischereischiff zuständig ist.
  133. betakeln = mit Takelwerk versehen, Segel aufziehen
  134. Betakelung = Takelwerk, Segel
  135. Beting = auf dem Oberdeck angebrachte, senkrecht stehende Hölzer für die Befestigung der Ankertrossen
  136. betonnen = ein Fahrwasser durch Seezeichen bezeichnen, markieren
  137. Betonnung = Sammelbezeichnung für alle der Sicherheit der Schiffahrt dienenden schwimmenden Seezeichen, mit denen Fahrwasser, Untiefen und Schiffahrtshindernisse markiert werden.
  138. betüttern = umsorgen, sich einen Schwips antrinken
  139. betüttert = beschwipst
  140. Bewuchs = Algen und Muscheln am Schiffsrumpf unterhalb der Wasserlinie
  141. bezahlte Hände = Mitglieder der Besatzung einer Yacht, die gegen Bezahlung an Bord sind.( Navigator, Bootsmann, Koch)
  142. Bickbeerenschweiz = Küstenhinterland
  143. Big Boy = engl. Bez. eines Beisegels das auf dem Vorwindkurs auf Hochseerennyachten neben dem normalen Spinnaker in Lee des Großsegels gesetzt wird.
  144. Bilge = Kielraum, indem sich das Leckwasser, Schmutzwasser sammelt; der unterste Raum eines Schiffes
  145. Bilgewasser = Leckwasser im Kielraum (Bilge)
  146. Bille = Rundung des Schiffshecks
  147. Billigflagge = abwertende Bezeichnung von Flaggenstaaten, die den Reeder günstige Bedingungen (z.B. Steuern) bieten
  148. Bin = 1. Behälter; 2. durch Staulatten oder Querschotte abgeteilter Raum
  149. binnen = bedeutet "bi innen" ( innerhalb gelegen)
  150. binnenbords = innerhalb eines Schiffes
  151. Binnenfischerei = gewerblicher Fischfang in Binnengewässern
  152. Binnengewässer = stehende und fließende Gewässer (Flüsse), Seen, Meere des Festlandes
  153. Binnenland = meerferne Teile des Festlandes, Küstenland
  154. Binnenmeer = weitgehend vom Land umgebener Meeresteil
  155. Binnenschiffahrt = Schiffahrt auf Flüssen, Binnenseen, und Kanäle
  156. Binnenschiffer = Kapitäne und Eigner die mit ihren Fahrzeugen auf Binnengewässern fahren
  157. Binse = eine grasähnliche Ufer und Sumpfpflanze
  158. Bireme = antikes Ruderschiff mit zwei Ruderreihen
  159. Biskaya = kurz für Golf von Biskaya, Bucht des Atlantiks
  160. Bismarckarchipel = Inselgruppe nordöstlich von Neuguinea
  161. Black Frost = völlige Vereisung der Schiffe bei Sturm mit Gefahr des Kopflastigwerdens und Kenterns. Besonders gefürchtet an den Südküsten Grönlands und Island, aber auch am Rande der Antarktis
  162. Blanker Hans = Bezeichnung für die drohende Nordsee, wenn Sturmfluten die Deiche bedrohen und somit die Bevölkerung hinter dem Deich gefährden. Ausruf: der blanke Hans kommt
  163. blaue Jungs = Marinesoldaten
  164. Blaubüdel = Schiffszimmermann ( kommt von der blauen Arbeitsbluse des Zimmermannes)
  165. Blauer Peter = Signalflagge ( Buchstabe P), zeigt die Absicht des Schiffes an, in See zu stechen (innerhalb der nächsten 24 Stunden); früher: Alle Mann an Bord.
  166. Blaues Band =  Blaues Band des Ozeans; sinnbildliche Trophäe für das schnellste Passagierschiff in der Nordatlantik-Überquerung (Europa-Amerika)
  167. Blaufeuer = 1. nächtliches Schiffssignal  zur Anforderung eines Lotsen; 2. Notzeichen der Schiffahrt. Blau flackerndes, offenes Feuer. Bedeutet dringende Bitte um Hilfe; Menschenleben in Gefahr,
  168. Blaujacke = früher als unseemännisch geltende Bezeichnung für das Mannschaftspersonal der Marine; heute allgemeinsprachlich als umfassende Bezeichnung für alle Marineangehörigen verwendet.
  169. Blasentang = Braunalge der kälteren Meere
  170. Blatt = flacher, ins Wasser zu tauchender Teil des Riemens
  171. Blaufeuer = nächtliches Signal zur Anforderung von Lotsen, auf hoher See Notsignal
  172. blinder Passagier = Passagier, der heimlich an Bord geht und mitfährt, ohne die Passage zu bezahlen
  173. Blindschlagen = Schiffs-Schraube, die teilweise oder ganz aus dem Wasser ragt, infolge unrichtiger Ballastverteilung oder Leck.
  174. Blinkfeuer = Seezeichen, Leuchtfeuer  zur Standortbestimmung für Schiffe, auch Blitzfeuer
  175. Blip = Leuchtfleck, Echozeichen. Der aufleuchtende Punkt des empfangenen Impulses auf dem Bildschirm des Radarempfangsgerätes.
  176. Blitz = scherzhafte Berufbezeichnung für den Bord-Elektriker
  177. Blitzfeuer = Leuchtfeuerkennung
  178. Blizzard = Orkanartiger Schneesturm aus nördlichen Richtungen an der nordamerikanischen Ostküste.
  179. Bloaters = englisches Erzeugnis aus frischen Heringen, die 2-3 Tage trocken gesalzen und danach 10-12 Stunden kaltgeräuchert wurden
  180. Block = Rolle in einem Holz oder Stahlgehäuse zum Durchlaufen des Taues oder Stahlseiles
  181. Blockade = Seesperre, Absperrung der Seewege
  182. Blockwerk = nennt man die Holz- und Eisengehäuse, in denen hölzerne oder eiserne Rollen oder Scheiben laufen, über die die Drähte oder Taue geführt werden; z.B. zum Löschen und Laden
  183. Blüse = Leuchtfeuer, Feuerbake, ein Vorläufer der Leuchttürme. Sie war eine an weit sichtbarer Stelle der vorgeschobenen Küste errichtete Bake, auf der in einem Korb ein offenes, vom Wind angeblasenes Kohlefeuer brannte, das den nachts vorbeifahrenden Schiffen eine Ortsbestimmung ermöglichte.
  184. Boating = 1. jede Art von Bootssport, Rudersport, Segelsport; Titel von Zeitschriften für den Wassersport; 2. im Englischen eine einfache Kahnfahrt, Beförderung auf Booten ; eine Anzahl von Booten als Sammelbegriff
  185. Bö, Böe = einzelner, heftiger Windstoß
  186. Bobby = Hebeseil auf Seitenfänger ( Trawler) zum Hieven des Steertbeutels mit Fang über das Schanzkleid.
  187. Bober = schwimmendes Seezeichen
  188. Bodden = Fläche, überflutete Grundmoränengebiete insbesondere im Bereich der südlichen Ostseeküste. Infolge der geringen Wassertiefen sind Bodden nur für Schiffe mit geringem Tiefgang befahrbar
  189. Bodenwrange = Querverbände im unteren Teil des Schiffsrumpfes, die die Spanten verbinden
  190. Bohrwürmer = Eine Muschelart, die sich mit raspelartigen Zähnen in das Holz des Unterwasserschiffes eingräbt und diesen zerstört. Wachstum und Aktivität der Bohrmuschel werden durch die Wassertemperatur, den Salzgehalt und die Verschmutzung des Wassers  ( z.B. Hafenwasser in tropischen Meereshäfen) beeinflußt. In den früheren Zeiten wurden Holzschiffe durch Kupferplatten dagegen geschützt.
  191. Boje = verankerter Schwimmkörper zum Kennzeichnen des  Fahrwassers oder von Gefahrenstellen
  192. Bojer, Boeijer = kleines eimastiges Segelschiff für Küstengewässer mit Gaffelsegel und Seitenschwert
  193. Bojereep = Das Tau, mit dem eine Boje am Anker festgemacht ist
  194. Bollwerk, Bohlwerk, Bohlwand = Kaianlage aus Holz; Uferbefestigung im Hafen aus Holz, Stahl oder Stahlbeton. Sie besteht aus einer steilen, verankerten Pfahlwand mit dahinter gelegten Bohlen als Schutz gegen das Ausspülen des Uferbodens. In Tidehäfen werden vor der Bohlwand senkrecht stehende Reibepfähle gerammt, damit bei hohen Wasserständen die am Bollwerk festgemachten Schiffe nicht auf die Anlegbrücke oder das Ufergelände getrieben werden.
  195. Boot = kleines, offenes oder nur abgedecktes Schiff mit Riemen, Motor oder einfache Besegelung
  196. Bootsdavid = Aussetzvorrichtung für Rettungsmittel ( Rettungsboote)
  197. Bootsdeck = ist das Deck wo sich die Rettungsboote befinden
  198. Bootsgast = Matrose im Bootsdienst
  199. Bootshaken = lange Holzstange mit einer hakenähnlichen Stahlspitze, dient zum Heranholen an das Schiff oder an eine Einrichtung an Land sowie zum Abstoßen des Bootes von diesen
  200. Bootsmann = Dienstrad bei der Bundesmarine = Feldwebel; erfahrener seelexn und Vorgesetzte des Deckspersonals, an Land mit dem Meister vergleichbar. In der Handelsschiffahrt ist die Fortbildung zum Bootsmann 1978 eingestellt worden. Der Bootsmann ist jetzt der Schiffsbetriebsmeister, der für Deck und Maschine zuständig ist.
  201. Bootsmannsnaht = ist die Naht, die zum Zusammennähen von Rissen in Segeln bezeichnet wird
  202. Bootsmannsmaat = Marineunteroffizier = Maat
  203. Bootsmannsmaatenpfeife = Bootsmannpfeife; eine Signalpfeife für Befehle auf  Schiffen, aber auch zur Ehrenbezeugung z.B. Seite pfeifen, wenn der Kapitän an Bord kommt (Marine)
  204. Bootsmannstuhl = ein Sitzbrett, das für Arbeiten im Mast oder am Schiffsrumpf benutzt wird
  205. Bora = kalter, heftiger Fallwind aus nordöstlichen Richtungen an der Ostküste der Adria
  206. Bord = oberste Kante des Schiffsrumpfes, an Bord gehen = auf dem  Schiff gehen, sich einschiffen
  207. Bording = In Danzig und im östlichen Ostseeraum gebräuchliche Bezeichnung für Leichter, der eine Ladung zu Schiffen brachten, die auf Reede lagen.
  208. Bordbuch = Schiffstagebuch
  209. Bordfunker = ein Funker der sein Dienst auf einem Schiff vollbringt; heute gibt es keine Bordfunker mehr, die Aufgaben übernimmt jetzt der Nautiker.
  210. Bordpäckchen = ältere Uniform, die nur noch zur Arbeit getragen wird; spezielle Bordbekleidung bei der Marine
  211. Bordzeit = Dauer der von den Seeleuten an Bord verbrachte Zeit
  212. Bordzeremoniell = Höflichkeitsformen des Schiffes gegenüber anderen Staaten, Schiffen, Personen oder Flaggen, die teils durch das ganze Schiff, teils durch Teile der Besatzung erwiesen werden. Sie sind international festgelegt und werden von allen Staaten unter Berücksichtigung nationaler Eigenarten gleichermaßen ausgeübt. ( Seite pfeifen; Front pfeifen; Paradieren; Salutschießen; Flaggengruß; Flaggenparade; Großer Flaggenschmuck)
  213. Bore = Flutwelle in trichterförmigen Flußmündungen; auch Sprungwelle, Flutbrandung
  214. Botter = flachbodiger, halb eingedeckter holländischer Bootstyp von 9 bis 15m Länge. Ursprünglich reines Fischereifahrzeug, heute als Yacht nachgebaut.
  215. Bottelier = Auf Marineschiffen der Kantinenverwalter
  216. Bovo = sizilianischer Küstensegler
  217. Brack = kleiner See, Tümpel
  218. Brackwasser = mit Salzwasser vermischtes Süßwasser, im Mündungsgebiet von Flüssen
  219. Brak, Brake, Heete, Heite, Kolk, Wehl, Schatt, teichähnliche Wasserfläche unmittelbar an der Binnenseite eines Deiches, die bei einem Deichbruch durch Auskolkung des Bodens an der Bruchstelle entstanden sind.
  220. Bragozza = Fischerfahrzeug im Mittelmeer
  221. Bram = zweite über dem Obermast befindliche Verlängerung des Mastes sowie deren Takelung (Bramsegel)
  222. Bramsahling = Sahling, Platz für den Ausguck
  223. Bramsegel = drittes Rahsegel von unten gezählt. Es gibt Vorbramsegel, Großbramsegel, Kreuzbramsegel; außerdem doppelte Bramsegel. Ober- und Unterbramsegel sind das 3. und 4. Segel von unten. Ist das Marssegel geteilt, so sind Ober- und Unterbramsegel das 5. und 4. Segel von unten
  224. Bramstenge = jüngste Bildung der Bram  mit der Takelung (Bramsegel); der oberste Teil eines Mastes
  225. Brandabschnitt = Räumlicher Bereich eines Schiffeskörpers oder eines Aufbaus, der durch feuerfeste oder feuerhemmende Trennflächen von angrenzenden Brandabschnitten abgegrenzt ist.
  226. Brandung = das Sichüberstürzen der Meereswellen bei geringer Wassertiefe
  227. Brandungszone = einer Küste vorgelagertes Riff- und Barrengebiet, in dem einlaufende Wellen auch bei ruhiger Witterung branden,
  228. Brasse = Tau zum Stellen der Segel, zum Drehen und Festhalten der Rahen
  229. brassen = die Segel mit  der Brasse nach dem Wind drehen (schwenken)
  230. Braßfahrt = sehr schnelle Fahrt
  231. Braßwinde = Winde, erleichtert die Bedienung der Brasse; auch Brasswinsch
  232. Bratspill = kleinere Winde mit senkrechter Achse
  233. Brave Vierziger = Bezeichnung für beständige, starke bis stürmische oft auch orkanartige Westwinde zwischen 40º und 50 º Breite auf der Südhalbkugel, die einen hohen, voll entwickelten Seegang hervorrufen; auch Brüllende Vierziger
  234. brechen = 1. das Auseinanderreißen von Draht, Fasertauwerk und Ketten, wenn die Bruchlast überschritten wird. 2. das Brechen der Wellen ( ab Windstärke 4 )
  235. Brecher = Woge mit überstürzendem Kamm, Sturzsee
  236. Breite = 1. Abstand vom Äquator, nördliche Breite, südliche Breite; Entfernung eines Ortes vom Äquator; 2. Beim Schiff das Breitenmaß, das bei Holzschiffen über die Außenhaut an der breitesten Stelle, bei Stahlschiffen über die Spanten gemessen wird. Zur Breite " über Alles" würden dann noch die Außenhaut und eine etwaige Scheuerleiste hinzukommen.
  237. Breitfock = einfaches Rahsegel auf sonst mit Schratsegeln ausgerüsteten Schiffen
  238. Breitengrad = Streifen der Erdoberfläche zwischen zwei Breitenkreisen, die sich um 1° unterscheiden
  239. Breitenkreis = Verbindungslinie aller Punkte gleichen Abstandes vom Äquator, auch Parallelkreis genannt
  240. Breitseite = Seitenfläche eines Schiffes, bei Kriegsschiffen: gleichzeitiges Abfeuern aller nach einer Seite geschwenkten Geschütze
  241. Brigantine = leichtes , zweimastiges Segelschiff mit nur einem Gaffelsegel am hinteren Mast;  auch Schonerbrigg; früher Raubschiff
  242. Brigg = Segelschiff mit zwei voll getakelten Masten (Groß- und Fockmast)
  243. Briggschoner = Schonerbrigg
  244. Brise = leichter, kühler Wind, steife Brise bis etwa 5 Beaufort
  245. Broker = Schiffsmakler
  246. Brooke = Lastaufnahmemittel aus Draht, Tauwerk oder mit Tauwerk verstärktem Segeltuch zur Bildung von Ladeeinheiten im Stückgutumschlag.
  247. Brottank = die wasserdichte Blechdose, die, mit Hartbrot gefüllt, sich in jedem Rettungsboot befindet.
  248. BRT = Bruttoregistertonne; Raummaß für die Vermessung von Seeschiffen, gemessen in Registertonnen des gesamten geschlossenen Schiffsraums einschließlich der Aufbauten. 1 BRT = 2,832 m³ (heute nicht mehr gebräuchlich)
  249. Brücke = Kurzform für Kommandobrücke
  250. Brückennock = zu beiden Seiten der Kommandobrücke  herausragende Anbauten. ( Backbord- oder Steuerbordnock)
  251. Brüllende Vierziger = die Regionen der Westwinddrift zwischen 40° und 50 ° S, in denen anhaltende Stürme aus West vorherrschen, die den Segelschiffen schwer zu schaffen machten oder schnelle Reisen bescherten
  252. Brummelhaken = ein Clip, der als Schnellverbindung für Leinen dient. (Flaggenclip)
  253. Brummer ( engl. = Growler) = Von Eisbergen abgebrochene kleinere Eisstücke, die weniger als 1m aus der See herausragen ( " Brummer " = nach dem Geräusch beim Aus- und Abtauchen in der See)
  254. Bruttoraumgehalt = (eines Schiffes) Der nach den Vermessungsregeln errechnete Gesamtinhalt des Schiffsraumes unter dem Hauptdeck bzw. Vermessungsdeck und der von Bord zu Bord reichenden Aufbauten. Diese Vermessung des Raumgehaltes geschieht, um eine Grundlage zu haben für Abgaben, wie Hafen- und Kanalgebühren usw., die das Schiff zahlen muß. Diese Gebühren werden nun aber nicht nach dem ganzen Schiffsraumgehalt gezahlt, sondern lediglich nach dem Teil dieses Raumes, mit dem der Reeder unmittelbar Geld verdient, also dem Laderaum, dem Raum für die Passagiere. Es werden vom Bruttoraum daher für die Maschinen, die Besatzung usw. beanspruchten Räume abgezogen. Was übrig bleibt, ist der zu besteuernde Nettoraumgehalt.
  255. Bruttoraumzahl = (BRZ) Maßeinheit für das Volumen eines Schiffes; internationale Bezeichnung: Gross Tonnage (GT), die sowohl BRZ als auch BRT bedeuten kann..
  256. Bruttoregistertonne =  (BRT) altes Maß für den von einem Schiff einschließlich seiner Aufbauten umschlossenen Raum
  257. Bruttotonnange = Früher Angabe des Rauminhalts von Schiffen in Bruttoregistertonnen ( 1 BRT = 2,83 Kubikmeter). Nunmehr Angabe als Bruttoraumzahl ( BRZ). Hierfür wird umbauter Raum in Kubikmetern mit einem Faktor multipliziert, so daß BRZ und BRT bei den meisten Schiffen zahlenmäßig ähnlich sind.
  258. BSH = Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie
  259. Bucentauer = venez. Prachtgaleere
  260. Bucentoro = venez. Prachtgaleere
  261. Bucht = 1. ins Land vordringender Meeresteil, 2. Krümmung eines Schiffdecks quer zur Längsrichtung des Rumpfes     3. Rolle von Tauwerk
  262. Buchten legen = legen von Tauwerk in sauberen Reihen
  263. Buddel = Flasche
  264. Buddelschiff = Segelschiff in einer Flasche, erfordert große Fingerfertigkeit zur Herstellung, maritimes Souvenir
  265. Büdelneiher = Scherzname für Segelmacher
  266. Bug = vorderer Teil von Schiffen
  267. Bugflagge = siehe Gösch
  268. Bugkorb = Reling (Schutzgeländer) am Bug von Segeljachten
  269. Bugmann = auf der vorderen Ducht eines Kutters sitzender Ruderer; Schlagmann
  270. Bugsee = am Bug eines fahrenden Schiffs entstehende Welle, die sich seitlich ausbreitet; Bugwelle
  271. bugsieren = ein Schiff in Schlepptau nehmen, ein Schiff mit Geschicklichkeit in die gewünschte Richtung bringen
  272. Bugsierer =  kleiner Schleppdampfer, Schlepper, Bugsierschlepper, Hafenschlepper
  273. Bugspriet = über den Bug vorstehendes Holz (Spiere), die den Klüver  und das Toppstag trägt; auch Klüverbaum
  274. Bugstag = nach beiden Seiten führende Taue zum Abstützen des Bugspriets und des Klüverbaums
  275. Bugstrahlruder = erleichtert das Manövrieren eines Schiffes. Er ist in der Regel ein elektrisch angetriebener Propeller
  276. Bugvisier = hochklappbares Bugteil auf  RoRo-Fähren
  277. Bugwelle = Bugsee, die von einem Schiff am Bug aufgeworfene Welle; auch Bugwasser
  278. Bugwulstschiff = seegehendes Schiff, bei dem zur Verminderung des Schiffswiderstandes und zur Schaffung zusätzlichen Auftriebs ein Bugwulst angeordnet ist
  279. Buhne = ein rechtwinklig zur Küste bzw. Stromrichtung in das Wasser hineingebautes Hindernis, um die Strömung und Brandung zu brechen und dabei das Abtragen von Sand weitgehend zu unterbinden; auch Stack
  280. Buhnenbake = Stange mit Toppzeichen am Kopf einer Buhne als Warnung für die Schifffaaahrt, wenn die Buhne bei höheren Tidewasserständen unter Wasser liegt und dann nicht erkennbar ist.
  281. Bukanier = Seeräuber im Karibischen Meer (17. Jh.)
  282. Bulb =  am Bug von Schiffen (Bugwulstschiff) zur Verbesserung der Fahreigenschaften.
  283. Bulin, Buline = Haltetau für Rahsegel
  284. Bulkcarrier = Frachtschiff für Massengut ( Schüttladung wie Kohle, Getreide); auch  Bulkfrachter, Bulkschiffe, Massengutschiff
  285. Bulker = Frachter für Bulkladung (Massengut, wie Getreide, Erz nd Kohle)
  286. Bulkladung = Schüttgut (Getreide, Erz und Kohle)
  287. Bull, John = Scherzname für den Engländer
  288. Bullauge = Bulleye;  kleines rundes Fenster in der Bordwand eines Schiffes
  289. Bullenstander = Eine Leine, die das unbeabsichtigte Übergeben des Segels  (auf die andere Seite) verhindern soll
  290. Bultsack = früher für seelexnsmatratze
  291. Bum = zweimastiges arabisches Segelschiff
  292. Bumboot = kleines Händlerschiff zur Versorgung größere Schiffe
  293. Bundesmarine = übernimmt mit ihren Fahrzeugen den Schutz der deutschen Interessen im Verteidigungsfall, die Schiffe werden aber auch für Hilfs- und Rettungsaktionen eingesetzt.
  294. Bunge = reusenförmiges Fischernetz
  295. Bunk =  ( engl.) Koje; Schlafplatz an Bord
  296. Bunker = Kohlenraum im Dampfschiffen
  297. bunkern = Übernahme von Treibstoff, Wasser und andere Vorräte für die Reise
  298. Bünn = Raum eines Fischereifahrzeuges, der durch zahlreiche Öffnungen ständig geflutet wird. Er dient zum Aufbewahren lebender Fische.
  299. Bunsch = in gleichmäßigen Buchten aufgeschossenes Tauwerk
  300. Büse = Fischerboot zum Heringsfang
  301. Bureau Veritas = französische Klassifikationsgesellschaft
  302. Bussolle = Magnetkompass
  303. buten = bedeutet " bi uten"  ( außerhalb gelegen )
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