Die Sprache der Seeleute


  1. R = Rauminhalt des Schiffes - für statistische und kommerzielle Zwecke in Registertonnen ( 1 RT = 2,85 Kubikmeter = 100 Kubikfuß): Bruttoregistertonne (BRT) - Gesamtinhalt der seefest abgeschlossenen Raumes. Nettoregistertonne (NRT) - Ladung und Fahrgäste nutzbarer Raum.  (alte Schiffsvermessung)
  2. Rack = Halterung einer Rah am Mast.
  3. Radar = Abk.: radio detecting and ranging,  Verfahren zur Erkennung, Ortung und Entfernungsmessung von Schiffen, Flugzeugen, Gegenstände durch sehr kurzwellige elektromagnetische Wellen; auch als  Hilfsmittel der Meteorologie z. B. zur Ortung weit entfernter Gewitter.
  4. Radardienst = (Marine) Fachrichtung im Dienstzweig Fernmeldedienst. Umfaßt Dienst in Ortungszentralen, Bedienung der taktischen Radargeräte.
  5. Radarkette  = von Land überwachen Radarketten z.B. die  Jade, Weser und Elbe sowie in der Deutschen Bucht den Schiffsverkehr. Die Radarlotsen in der Revierzentrale beraten die Schiffe bei unsichtigem Wetter. Sportschiffer können in Notfällen dieses System zur Standortbestimmung nutzen. Die Revierzentralen sind über Funk erreichbar.
  6. Radarleitzentrale = Nautische Land-Einrichtung zur radargestützten Überwachung des Schiffsverkehrs einschließlich Lotsenberatung in vorwiegend stark befahrenen und/oder beengten Revieren.
  7. Radarnavigation = Die Art der Navigation, bei der man mit Hilfe von Radarmessungen den Schiffsort bestimmt. Sie kann angewandt werden bei unsichtigem Wetter und in Fällen, in denen ortsfeste Objekte zwar in der Nähe aber optisch noch nicht sichtbar sind.
  8. Raddampfer = mit Kraftübertragung durch Schaufelräder angetriebenes Dampfschiff
  9. Radiomedical (engl.) = funkärztliche Beratung
  10. Räumformation = (Marine) Formation, in der ein Minenräumverband fährt, um möglichst wirksam und möglichst schnell ein Seegebiet von ausgelegten Minen freizuräumen.
  11. Räumleine = Minenräumgerät gegen Ankerminen, Stahltrosse, die in einer großen Schleife von einem oder zwei Minensuchbooten durch das Wasser geschleppt wird, die Ankertaue von Minen erfaßt und zerschneidet. Die Mine schwimmt dann an die Oberfläche und wird dort vernichtet.
  12. Räumung, akustische = Minenräumen mit Räumgeräten gegen Geräuschminen.
  13. Räumung, magnetische = Minenräumen mit Räumgeräten gegen Magnetminen.
  14. Räumung, mechanische = Minenräumen durch mechanische Vernichtung der Minen.
  15. Räumung, verbundene = Minenräumen durch Kombination mehrerer Räumverfahren
  16. Raffee = ein dreieckiges Segel, mit der Spitze nach oben, über der obersten Rah
  17. Rah, Rahe, Raa = am Schiffsmast waagerecht angebrachtes Rundholz, an dem ein trapezförmiges Segel befestigt wird
  18. Rahnocken = die äußersten Enden einer Rahe
  19. Rahschoner = ein Schoner, der am Fockmast statt des Gaffeltoppsegels zwei Rahsegel ( Bramsegel) fährt. Er kann ein Zweimast- oder Dreimastschoner sein.
  20. Rahsegel = an den Rahen angebrachte querschiffs stehende Segel, die durch Brassen entsprechend der Windrichtung gebrasst werden.
  21. Raketenapparat  =  bei Rettung Schiffbrüchiger verwendetes Gerät zum Abschießen einer Rettungsleine zum gestrandeten Schiff
  22. Rammsporn = am Bug antiker Schiffe angebrachte dornartige Spitze zum Rammen feindlicher Schiffe, später als Rammsteven ausgebildet; noch bis Anfang des 20. Jh. auf Linienschiffe vorhanden.
  23. Randmeer = Teilgebiet eines Ozeans, das von großen Landmassen umschlossen ist; Nebenmeer
  24. Rasmus = grobe See, die an Deck überkommt; man sagt dann: Rasmus steigt an Bord; Verkürzte Form von Erasmus, Schutzpatron der Seeleute, der gegen die rasende See schützen sollte
  25. Rattenwache = Hundewache
  26. rauhe See = vom Sturm aufgewühlt
  27. Raumen = Drehen des Windes, so daß er achterlicher einfällt.Gegenteil von schralen
  28. raumer Wind = ein schräg von hinten kommender Wind, für Segelschiffe ideal
  29. rauschen lassen = ein Tauwerk auslaufen lassen
  30. Rating = eine einzelne Ziffer in linearer Abmessung (Meter oder Fuß), die einer Yacht oder Klasse als Einstufung der potentiellen Geschwindigkeit zugewiesen wird, Rennwert einer Yacht.
  31. Rattenbleche, Rattenteller = werden als Schutzschilder über den Festmacherleinen genannt, die das Überlaufen von Ratten auf das Schiff verhindern sollen
  32. Raz de Marée = brandende Dünungswellen an der marokkanischen Atlantikküste
  33. recht so! = richtig, den anliegenden Kurs weitersteuern.
  34. Ree ! = Abkürzung  für  Ruder  in  Lee, Kommando zum Wenden des Segelschiffes
  35. Reede = Ankerplatz für Schiffe; geschützter Ankerplatz in einer Bucht oder ausserhalb des Hafens
  36. Reeder = Eigentümer eines dem Erwerb dienenden Schiffes; Schiffseigner
  37. Reederei = Unternehmen, das die Beförderung von Personen und Gütern auf eigenen Schiffen betreibt; Schiffahrtsgesellschaft
  38. Reep = Seil, Tau, starke Leine
  39. Reeperbahn =  seemännisch.: Seilerbahn, auf ihr wurden lange Taue und Drahtseile von den Reepschlägern gedreht; Vergnügungsstraße in Sankt Pauli, Hamburg.
  40. Reppschläger = Seiler, Seilmacher, der Tauwerk anfertigt. Heute wird das Tauwerk meistens maschinell hergestellt.
  41. Reff = Vorrichtung zum Verkleinern der Segelfläche
  42. reffen = ein Segel  reffen, durch Aufrollen ein Segel verkleinern; auch reefen
  43. Regatta = Wettfahrt mit Booten, Segelschiffe
  44. Regenbogen = Lichtererscheinung, die sich auf einem Vorhang niedergehenden Regens in Form eines farbenprächtigen Bogens zeigt; siebenfarbiger Regenbogen
  45. regenbogenfarben = die Farben des Regenbogens (von außen nach innen: rot-orange-gelb-grün-blau-indigoblau-violett)
  46. Registriernummer = Die Nummer im Großsegel eines Bootes, die seine Identität, gegebenenfalls in Verbindung mit anderen Segelzeichen wie Nationalitätenzeichen und Klassenzeichen, kennzeichnet. Eine Registernummer mit einem roten Balken unter der Zahl, die nur als Eignernachweis und für die Zollformalitäten dient
  47. Registrierung = Die Eintragung in ein Register, bei Yachten in das Yachtregister, bei größeren Yachten und Schiffen in das Schiffsregister
  48. Rehbock = alte Bezeichnung des Mariners für seinen Kleidersack, ein schwarzes wasserdichtes Ungetüm, in der er alle seine Kleiderhabe stauen und das er mit zwei Tragbändern auf dem Rücken tragen konnte.
  49. Reibepfahl = Hoher Pfahl an Schiffsliegeplätzen in offenen Häfen. Bei den in solchen Häfen ständig wechselnden Wasserständen, besonders bei Sturmtiden, sollen die Reibepfähle den Schiffen eine sichere Liegemöglichkeit geben und Beschädigungen durch Reiben des Schiffskörpers an den massiven Ufereinfassung vermeiden.
  50. Reif = gefrorener Wasserdampf der Luft, der an Gegenständen im Freien einen kristallartigen Überzug bildet
  51. Reihleine = zum Befestigen von Segeln und Persenningen benutzte Leine
  52. Rein schiff, Reinschiff = gründliche Schiffssäuberung, Rein schiff machen
  53. Reise, reise ! = Weckruf an Bord
  54. Reling = Schiffsgeländer, offenes, festes, teilweise losnehmbares oder klappbares Geländer als Begrenzung freiliegender Decks
  55. Relingsdraht = Auf Segelbooten Geländer aus normalerweise doppelten starken Draht zur Absicherung freiliegender Decks. Auch bekannt als Greif-, Hand- und Rettungsleine.
  56. Relingstreppe = Zugang zum Schiff vom Schanzenkleid an Deck. Sie wird über das Schanzenkleid gehakt. Einseitig ist sie mit einem herausnehmbaren Geländer versehen
  57. reppen = zulangen der Leine durch einen zweiten Mann, um ein schnelles und sicheres Arbeiten zu ermöglichen
  58. Rettungsanzug = Schutzanzug aus wasserdichtem und isolierendem Material, der den Körperwärmeverlust in kalten Wasser verringert und gleichzeitig Auftrieb erzeugt.
  59. Rettungsbarke = für die Rettung Schiffbrüchiger besonders eingerichtete Bake, die an einem vorgeschobenen Küstenort aufgestellt ist. Sie ist auf Leitern besteigbar und enthält eien Aufenthaltsraum mit dem notwendigen Inventar ( Bett, Bank, Tisch, Ofen, Notflagge) sowie einen Vorrat an Dauerverpflegung und Trinkwasser.
  60. Rettungsboot = dient zur Rettung von Menschen an Bord. Sie werden vom Bootsdeck zu Wasser gelassen. Ausstattung : Motor, Riemen, Notproviant und Seenotraketen
  61. Rettungsinsel = ein Schlauchboot, das in zylinderförmigen Behältern an Deck aufbewahrt werden. Wenn der Behälter ins Wasser geworfen wird, bläst sich die Rettungsinsel selbsttätig auf. Sie hat eine zeltartige Überdachung und kann ganz geschlossen werden
  62. Rettungsleitstelle = Die bei einem Seenotfall alle Rettungsmaßnahmen zur See und aus der Luft leitende und koordinierende Zentrale, vielfach auch als RCC= Rescue Coordination Centre bezeichnet.
  63. Rettungsring = im Wasser tragfähiger Ring mit Haltetauen, zur Rettung Ertrinkender; auch Rettungsboje
  64. Rettungsweste, Schwimmweste = Rettungsgerät für die Schiffsbesatzung und Passagiere, sie wird bei einer Bootsfahrt zur Sicherheit angelegt oder bei einem Seenotfall auf einem Schiff
  65. Reuse = 1. Korb zum Fischfang, 2. trichterförmiges, nach hinten sich verengendes Fischfanggerät (aus Netzwerk)
  66. Revier = das Fahrgebiet von Schiffen, z.B. Revier-Überwachung durch Radar (Jade, Weser, Elbe und Deutsche Bucht)
  67. Revierlotse = ein Lotse, der nur auf einem ganz bestimmten Revier Dienst tut, z.B. auf dem Nord-Ostsee-Kanal oder im Hamburger Hafen
  68. Rhee, Ree = Kommando ( Ruder an Lee), siehe Ree
  69. Richtfeuer = Leitsignal für Schiffe; Seezeichen aus 2 hintereinander stehenden Leuchtfeuern ( Unterfeuer, Oberfeuer), deren Verbindungslinie die Mitte des Fahrwassers bezeichnet. Das Unterfeuer ist tiefer angebracht als das Oberfeuer
  70. Riede = kleiner Bach oder Wattrinne, Wattpriel
  71. Riemen = längeres Rundholz mit Ruderblatt, mit beiden Händen bewegtes Ruder; sich in die Riemen legen
  72. Riff = bis dicht unter den  Meeresspiegel aufragender Fels (Felsenklippe), Untiefe im Meer, an Flachküsten als Sandriff; innerhalb der Tropen und Subtropen als Bauten riffbildender Meeresorganismen, besonders von Korallen
  73. Rigg, Riggung = Masten und die gesamte Takelung eines Schiffes
  74. riggen = auftakeln
  75. R.M.S. = Royal Mail Steamer;  RMS  Titanic (königlicher Postdampfer)
  76. Röhring, Röring =  ein Ring am Schaft des Ankers , zur Befestigung der Ankerkette mit einem Ankerschäkel
  77. rojen =  pullen, rudern
  78. Rolle =  Kreisscheibe, die sich um eine in der Mitte befindliche Achse dreht, mit einer Rille am Rande; z. B. zum Umlenken von Seilen
  79. rollen = Schlingern, Schaukeln, Drehbewegung (Rollen) eines Schiffes um die Längsachse und Querachse
  80. Rollenschwoof = Übung für den Ernstfall nach dem Rollenplan, Sicherheitsrolle
  81. Roller = die brandenden Dünungswellen vor St. Helna, Süd-Trinidad und Ascension.
  82. Rollmops = eingelegter, gewürzter, zusammengerollter halber Hering
  83. Roof = Deckshaus; siehe Aufbauten
  84. Roojen = rudern, pullen
  85. Roringstek, Röringstek = der Steg, mit dem z.B. die Ankertrosse an den Anker gesteckt wird
  86. RoRo-Schiffe = Roll on - Roll off - Schiff, Frachtschiff mit Heck-, Bug- und / oder Seitenpforten, deren Verschlüsse als Rampe ausgebildet sind, über die die rollenden Ladungseinheiten (Lkws, Container, Trailer und Stückgut auf Großpaletten) an und von Bord gelangen.
  87. Roßbreiten = windstille Streifen nördlich der Nordpassat- und südlich der Südpassatregion. Sie gehören zu den subtropischen Kalmengürteln..
  88. rote Flut = Brandungsleuchten an der Nordseeküste. Dieses Phänomen , was nachts im Sommer sichtbar werden kann, wird von unzähligen Algen erzeugt. Die Alge "Noctiluca Scintillans" erzeugt das Leuchten aufgrund von mechanischen Reizen, beispielsweise durch die Brandung oder Berührung. Auch um fahrende Schiffe schimmert das Wasser rot-orange.
  89. Roter Faden = im Tauwerk der britischen Kriegsmarine eingearbeiterer roter Faden, durch den Diebstahl vermieden werden sollte. Heute dienen farbige Fäden (Garne) zur Kennzeichnung der Tragfähigkeit des Tauwerks.
  90. Rotte = (Marine) "Einheit" von zwei Seefahrzeugen gleichen Typs, die gemeinsam operieren.
  91. Rottenführer = (Marine) älterer Kommandant von zwei Fahrzeugen einer Rotte; mit der gemeinsamen Führung beauftragt.
  92. Rottenmann, Rottenknecht = (Marine) der jüngere von zwei Kommandanten einer Rotte taktisch dem Rottenführer unterstellt.
  93. Route = vorgeschriebener oder geplanter Reiseweg, Seeweg, Kurs, Schiffsroute, z.B. von Kreuzfahrtschiffen
  94. Routine = Zeiteinteilung, Dienstplan
  95. Royal, Roil, Reuel = Rahsegel oberhalb der Bram. Auf vielen Segelschiffen das oberste Segel
  96. Royalsegel = Rahsegel, viertes von unten. Je nach Mast, der es trägt, Vorroyal (Fockmast), Großroyal (Großmast), Kreuzroyal (Kreuzmast). Sind Mars- und Bramsegel geteilt, so ist das Royalsegel fünftes bzw. sechstes Segel von unten
  97. Royalstenge = der obere Teil der Bramstenge , an der das Royal gefahren wird ( 6. Segel von unten)
  98. Rua chalom = einmastiges Küstenschiff in Hinterindien, mit zwei seitlich angebrachten Rudern
  99. Ruder = Steuerorgan eines Schiffes oder Bootes; Riemen, Remen, Pullstengel (scherzh.), Paddel
  100. Ruderanlage = Gesamtheit der zum Steuern eines Schiffes benötigten Anlagen, bes. die Einrichtung zum Bewegen des Ruders durch Drehen des Ruderschafts. Müssen große Ruderkräfte bewältigt werden, benötigt man eine Rudermaschine. Aus Sicherheitsgründen müssen alle Schiffe eine Not-Runderanlage haben, meist eine zweite Rudermaschine oder die Möglichkeit zur Bewegung des Ruders von Hand.
  101. Rudergänger, Rudergast = Matrose, der nach Anweisung das Ruder bedient
  102. Ruderhacke = Absatz unten am Hinter- oder Rudersteven, der das Spurlager für den Ruderschaft oder das Ruder selbst trägt.
  103. Ruderlage = Winkel des Ruderblattes zur Längsachse des Schiffes. Die Größe der Ruderlage ist mitbestimmend für den Durchmesser des Drehkreises
  104. Ruderlagenanzeiger = Elektrische oder mechanische Vorrichtung, die auf Schiffen in bestimmten Räumen ( z.B. Brücke, Operationszentrale) die tatsächliche Ruderlage anzeigt.
  105. Rudermaschine = Antriebsmaschine zur Bewegung des Ruders. Auf modernen Schiffen meist E-Motor; es gibt aber auch dampfgetriebene Rudermaschinen.
  106. Ruderpinne =  mit dem Ruderkopf verbundener einarmiger Hebel zur Betätigung des Ruders
  107. Ruderrad = Rad mit Spaken, mit dem das Ruder bewegt wird; auch Steuerrad
  108. Ruder legen = das Ruder so einstellen, daß das Schiff einen bestimmten Kurs nimmt
  109. Rufer = alte Bezeichnung für Sprachrohr oder Flüstertüte
  110. Rufzeichen, Unterscheidungssignal = internationaler Funkname eines Schiffes und besteht aus 4 Buchstaben
  111. Rumpf = Schiff ohne Aufbauten
  112. rundbrassen = beim Wenden mit Rahschiffen das Herumnehmen der Segel auf die neue Seite
  113. Rundhölzer = alle Masten, Rahen, Stegen und Bäume des Schiffes, die früher aus Holz waren.
  114. Rundsel = halbrunder Einschnitt im Dollbord eines Kutters zum Einlegen der Riemen
  115. Rundsichtradar = Radargerät, welches sich voll um seine Senkrechtachse dreht und nach dem Funkmeßverfaahren den Luftraum nach Objekten absucht. Derartige Geräte werden zur Flugsicherung, im Frühwarndienst und in der Schiffahrt eingesetzt.
  116. Rundtörn = beim Belegen eines Tauendes oder beim Knoten das Herstellen eines Auges ( eines Kreises), das über den Poller usw. gelegt wird, bzw. das für den Knoten benötigt wird. Als Grundlage für einen Knoten
  117. Runner = Lastseil einer Winde; auch Windenläufer
  118. Rüsteisen = Beschlag am Rumpf, an den die Wanten und Pardunen befestigt werden und der die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf die Bordwand überträgt.
  119. Rute = 1. die lange Rah des Lateinsegels, die bis weit vor den Mast reicht, 2. altes Längenmaß von unterschiedlichen Größen (1 oldenburger Rute zu 10 oldenbg. Fuß = 2,959m; 1 hannoversche Rute zu 16 Fuß = 4,671m)
  120. RZ = Registerzahl ( Schiffsvermessung ). In Deutschland: GT und NT

 

 

 

 

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