Die Sprache der Seeleute


  1. Taifun = tropischer Wirbelsturm in Südostasien; orkanartiger Wind
  2. Takel = Tau zum befestigen oder Heben; Tauwerk
  3. Takelage = Takelwerk, für die Gesamtheit der Masten, Rahen, Bäume, Stengen, Segel und Tauwerk eines Schiffes
  4. Takelung = Art der Takelage eines Schiffes: Rah-Takelung (Anordnung der Segel quer zum Schiff), Gaffel- bzw. Schoner-Takelung (Segel in Längsrichtung); sie bestimmt den Typ des Segelschiffes wie Bark, Vollschiff, Gaffelschoner usw.
  5. takeln = die Takelage auf einem Schiff anbringen
  6. Takelpäcken = Arbeitsanzug; ein besonders kräftiges Arbeitspäckchen, ein Segeltuchanzug
  7. Takelriß = grafische Darstellung des laufenden und stehenden Guts der Takelung einschließlich des Ladegeschirrs. In den 3 Parallelprojektionen ( Längs-, Wasserlinien-, Spantenriß ) des Schiffs sind deren Gesamtordnung sowie deren Einzelteile mit Dimensionen bzw. Kennziffern dargestellt.
  8. Takling = Sicherung des Endes einer Leine gegen Aufdrehen aus dünnem Tauwerk, wie Takelgarn, Segelgarn, Kabelgarn. Am gebräuchlichsten sind der einfache Takling, der genähte Taling und der Kreuz-Takling.
  9. tallieren = die Warenmenge beim Löschen oder Laden prüfen und zählen
  10. Talje = Flaschenzug, eine Kombination von Tauwerk und Blöcken
  11. taljen = mittels einer Talje aufziehen, hochziehen
  12. Taljereep = über die Talje laufendes starkes Tau
  13. Taljereepsknoten = ein einfacher Knoten, der den Tampen eines Reeps oder eine Leine verdickt, damit er nicht durch ein Auge ausrutschen kann
  14. Tampen = ist ein Stück Tau bzw. ein Tauende
  15. Tampenkreuzer = großes Segelschiff;  z.B. die Gorch Fock
  16. Tang = große Meeresalge; Braunalge
  17. Tanker = Schiff, das Flüssigkeit, Treibstoff in Tanks befördert
  18. Tartane = einmastiges Fischerboot (Mittelmeer)
  19. tatauieren, tätowieren  = Farbe unter der Haut einätzen; z.B. ein Anker auf dem Arm tätowieren
  20. Tau = 1. starkes Seil; 2. Niederschlag am frühen Morgen
  21. Tauchboot = Unterseeboot, das nur kurze Zeit unter Wasser eingesetzt werden kann
  22. Taucherglocke = unter offener Hohlraum, in den kein Wasser eindringen kann, weil in ihm ein dem Wasserdruck entsprechender Luftdruck aufrechterhalten wird ( für Unterwasserarbeiten)
  23. Taufe = Schiffstaufe,  feierliche Namensgebung für ein Schiff vor dem Stapellauf
  24. Tausendbein = die kurzen aus Kabelgarn geknüpften langen Mattenstreifen zum Umwickeln der unteren Stage als Schamfielschutz gegen die schlagenden Untersegel
  25. Taustopper = dünnes Ende Fasertauwerk zum Abstoppen einer dickeren, unter Kraft stehenden Faserleine
  26. Taut  (engl.) = sehr straff gespannt, z.B. die Wanten eines Segelschiffs.
  27. Tauwerk = Gesamtheit der Taue eines Schiffes; alle Arten von Taue. Einteilung nach dem verwendeten Material: Naturfaser ( Baumwolle, Hanf, Manilafaser), Chemiefaser ( Zellulose, Polyamid), Drahttauwerk
  28. tdw =  tons deadweight  = Tragfähigkeit in Tonnen ( 1 Tonne = 1000 kg), betrifft die Nutzladung, Treib- und Schmierstoffe, Speise- und Frischwasser, Verbrauchsmaterial, Besatzung und Fahrgäste mit Gepäck (Vermessung in der Schiffahrt)
  29. Teeklipper = die meist oder sehr oft übertakelten Schnellsegler der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts mit ihren Reisen nach Australien und China. Oft mit Tee als Rückladung nach Europa oder den USA.
  30. Teich = (seem.) über den großen Teich ( Atlantik ) fahren, nach Übersee fahren
  31. Teilrigg = ein Rigg, bei dem Fock und Genua leicht unterhalb der Mastspitze enden.
  32. Tempest  = Sportsegelboot für zwei Mann, das mit Trapez gesegelt wird und einen Spinnaker tragen kann
  33. Tender = Versorger; Mutter- und  Versorgungsschiff, Begleitschiff in der Marine; Zubringer- bzw. Anlandungsschiff in der Passagier- und Kreuzschiffahrt
  34. Tenderboot = Motorboot, das als Hilfsfahrzeug von Schiffen zu Wasser gelassen werden kann
  35. Terrestische Navigation = Navigation nach Fixpunkten in Küstennähe
  36. Tetrete = griechisches Ruderschiff mit vier Reihen von Ruderern
  37. TEU = Einheitsstandard für Containerschiffe ( Twenty Foot Equivalent Unit); 20 Fuß-Container
  38. Teufelsdreck = ätzende Flüssigkeit zum Entfernen von Farb- oder Lackresten auf Holz
  39. Teufelsklaue = 1. zweiteiliger Haken, der am Ring und Hals mit den glatten Seiten der beiden Teile aufeinanderliegt. Sie werden zur Verbindung zwischen Segel und Fall bzw. Stag verwendet; 2. Eisenhaken zum Hieven von Baumstämmen
  40. Thetis = griechische myth. Göttin des Meeres, Tochter des Nereus und Mutter des Achilles
  41. Thrym = nord. myth. Riese des Herbststurmes
  42. Tide = für die regelmäßig wechselnde Bewegung der See; Flut; steigen und fallen des Wasserstandes; Gezeiten
  43. Tidefluß = Gezeitenfluß. Flußmündungsstrecke, die unter unmittelbarem Tideeinfluß steht.
  44. Tidenhub = Höhenunterschied des Wasserstandes im Wechsel der Gezeiten
  45. Tidenkalender = Kalender, der den Eintritt von Hoch- und Niedrigwasser für einen oder mehrere Orte für jeden Tag des Jahres angibt. In Hamburg liegen beispielsweise die Hochwasser um 12 ½ bis 13 Stunden auseinander. Der Tidenkalender gibt die genaue Zeit an.
  46. Tideströmungen = Gezeitenströmungen, Fließbewegung der Wassermassen im Tidegeschehen mit wechselnden Richtungen als Flutströmung (Flutstrom) und Ebbeströmung (Ebbstrom). Im deutschen Küstengebiet erreichen diese Strömungen unter normaler Tideverhältnissen folgende Größtwerte:
    Seegebiet der Deutschen Bucht etwa 0,6 m/sek
    Stromrinnen im Wattmeer etwa 2,0 m/sek
    Strommündungen, z.B. in der Elbe bei Cuxhaven etwa 3,0 m/sek
  47. Tief = (seem.) 1. Fahrwasser zwischen Untiefen; 2. Schlechtwetter
  48. Tiefenruder = Steuerorgan für die Tiefenänderung eines Tauch- bzw. U-Bootes. Man unterscheidet das vordere und das hintere Tiefenruder.
  49. Tiefensteuerung = Steuerorgan des Torpedos, das ihn auf die vorgesehene Wassertiefe automatisch einsteuert und dort hält.
  50. Tiefgang = gibt die Eintauchtiefe des Schiffes vom tiefsten Punkt bis zur aktuellen Wasserlinie an. Die Eintauchtiefe kann man am Bug oder Heck ( in Metern) ablesen
  51. Tiefsee = das Meer in großen Tiefen ( etwa ab 300m Tiefe)
  52. Titanic = engl. Schnelldampfer der Cunard-Linie. Bei der Rekordfahrt über den Atlantik rammte das Schiff am 15. April 1912 einen Eisberg und sank. 1513 Menschen ertranken.
  53. Tjalk = flaches, breites Küstensegelfrachtfahrzeug mit einem Mast und Seitenschwertern, meistens Anderthalbmaster
  54. tkm =  Abk. für Tonnenkilometer
  55. ton = englisches Gewichtsmaß mit 1016 Kilogramm, Mehrzahl tons, nicht mit der in der deutschen Schiffahrt gebräuchliche Tonne von 1000 Kilogramm zu verwechseln
  56. tons deadweight, tdw =  Gewichtseiheit für die Tragfähigkeit ( Gesamtzuladung) von Handelsschiffen; siehe auch: tdw
  57. Tonnage = Bez. für den Rauminhalt, die Tragfähigkeit bzw. Wasserverdrängung eines Schiffes; in Registertonnen gemessener Rauminhalt von Schiffen
  58. Tonne =  1. allgemein: zylindrischer Behälter; 2. Maßwesen:  Einheitenzeichen t, gesetzl. Einheit der Masse: 1t = 1000 kg
    3. Schiffahrt: schwimmendes Seezeichen, das durch Verankerung die Position hält
  59. Tonnenkilometer  =  Abk. tkm, Berechnungseinheit der Transportleistungen und -kosten auf dem Land-, Wasser- oder Luftwege (Tonnen mal Kilometer)
  60. Tonnenleger = ein Spezialschiff,  zum Ausbringen und Wartung der Tonnen (Seezeichen), der Wasser und Schiffahrtsämter
  61. Topp = 1. oberes Ende des Mastes oder Stenge, 2. Toppzeichen auf der Spitze von Seezeichen (Tonnen) in Form von Kegeln, Zylinder, Spindeln u.a. dienen zu ihrer besseren Unterscheidung.
  62. Topp und Takel = die Spieren ohne jedes Segel, treiben des Schiffes ohne Segel bei Sturm
  63. toppen = die Rahen, Stegen mit einer Leine höher ziehen; zur Mastspitze ziehen
  64. Toppflagge = Flagge, die ein Schiff im Top des Mastes führt
  65. Topplaterne, Topplicht = an der Mastspitze befestigte Positionslaterne
  66. Toppnant = ein von einem Punkt oberhalb des geheißten Segels ausgehender starker Draht zur Nock der Rah, der diese in gefierten Zustand in der Horizonten - parallel zum Deck - hält
  67. Toppsegel = oberes Segel am Mast eines Segelschiffes
  68. Toppsegelschoner = Schoner mit Vormarssegel, häufig auch Vorbramsegel und Royal
  69. Toppsgast = Matrose, der das Toppsegel bedient
  70. Topptakelung = Takelage bei der das Vorsegel bis an den Masttopp geht, während bei der Dreiviertel- oder Siebenachtel-Takelung der Masttopp frei bleibt.
  71. Torfeuer = Leuchtfeuer, das aus jeweils 2 sich gegenüberstehenden Leuchtfeuern besteht, zwischen denen das Fahrwasser hindurchführt
  72. Törn = 1. Fahrt mit einem Segelboot; Segeltörn. 2. Zeitspanne, Turnus für eine bestimmte, abwechselnd ausgeführte Arbeit an Bord. 3. (nicht beabsichtigte) Schlinge in einer Leine
  73. törnen = schlingen
  74. Tornado = Wirbelsturm mit dem Zentrum von 300 bis 500 Metern und einer Lebensdauer von wenigen Minuten, der jedoch schwere Verwüstungen hinterläßt, hauptsächlich an der Südküste der USA
  75. Torpedo = Unterwassergeschoß mit Eigenantrieb; werden auch als Aale bezeichnet
  76. Torpedorohr = Ausstoßvorrichtung für den Torpedo. In ihm wird dem Torpedo die Richtung gegeben, in der er auf das Ziel läuft. Die Vorwärtsbewegung innerhalb des Wassers wird vom Torpedo selbst geleistet. Der Ausstoß kann über oder unter Wasser erfolgen.
  77. Torpedoboot = kleines, wendiges Kriegsschiff mir Abschußrohren für Torpedos
  78. tote See = der kaum bewegte Wasserspiegel bei völliger Windstille oder Totenflaute; auch tote Dünung
  79. Totenflaute = völliges Fehlen eines Windzuges, Windstärke 0, vollkommene Windstille, totale Flaute
  80. Totenschiff = ein Schiff, das nach der Sage von toten Seeleuten bemannt und gesteuert wird; auch ein Schiff, das nicht mehr seetüchtig ist, aber doch noch von einem gewissenlosen Reeder in Fahrt gehalten wird.
  81. totes Wasser = Ausdruck für die schwächste Flut, die Nipptide
  82. tote Zone = 1. im Seefunk das Gebiet zwischen der größten Reichweite der Bodenwelle und dem Empfangsbereich der Raumwelle  (in der toten Zone kein Empfang möglich); 2. bei Radar der engste Nahbereich, in dem ein Ziel nicht mehr erfaßt und auf dem Radarschirm nicht dargestellt wird.
  83. toter Mann = Bezeichnung einer Jütt zum Setzen und Legen eines Klappmastes.
  84. Totwasser = Wasser, in dem ein Schiff seine Steuerfähigkeit und Fahrt verliert; die Erscheinung tritt zuweilen in Fjorden und polaren Gewässern auf.
  85. Track = 1. Fahrstraße, Schiffsroute; üblicher Seeweg eines Schiffes zwischen zwei Häfen. 2. Sammelname für Zugelemente wie Seil, Kette u. a.
  86. Trabakkel = zweimastiges Küstensegelschiff im Mittelmeerraum mit Luggernsegeln
  87. Tragfähigkeit = Zulässige Zuladung eines Schiffes in metrischen Tonnen. Umfaßt die Nutzladung, Treib- und Schmierstoffe, Besatzung und Fahrgäste sowie sämtliche erforderlichen Vorräte an Frischwasser, Proviant und Verbrauchsmaterialien.
  88. Tragflächenboot, Tragflügelboot = Motorboot mit Tragflächen (Tragflügel), die ab einer bestimmten Geschwindigkeit den Bootskörper aus dem Wasser heben
  89. Trailer = Autoanhänger zum Transport leichter Sportboote; Anhänger zum Transport von Booten, Containern usw.
  90. Trailerschiff = Roll-on - Roll-off
  91. Tramp = Schiff ohne feste Route, das Gelegenheitsfahrten unternimmt
  92. Trampschiffahrt = nicht an festen Routen gebundene Schiffahrt; Schiffahrt, die sich nach dem gerade vorliegenden Transportbedarf richtet
  93. Transit = Durchfuhr; Man bezeichnet mit Transitware diejenige Ware, die, vom Ausland kommend, wegen des Zolls nicht in das Zollinland gelangt, sondern für die Ausfuhr oder den Verbrauch auf  See bestimmt ist.
  94. Transporter = Autotransporter, Autocarrier, RoRo-Schiff; Spezialschiff für den Autotransport
  95. Trapez =  an der Mastspitze befestigte Leine mit Gurt, an dem man sich weit nach Luv außenbords lehnen kann, um das Boot in möglichst senkrechter Stellung zu halten
  96. Traveller = Laufschiene auf der auf einem verschieb- und fixierbaren Schlitten der Großschotfußblock befestigt ist.
  97. Trawl = Schleppnetz
  98. Trawler = Fischereischiff; Trawler arbeiten stets mit Grundschleppnetz (Trawl) oder Schwimmschleppnetz.
  99. Treibanker = bei kleinen Schiffen und Rettungsinseln nachgeschlepptes, Widerstand bietendes Gerät ( das die Fahrt verlangsamt und stabilisiert)
  100. Treibeis = auf Flüssen oder auf dem Meer in Schollen treibendes Eis; Drifteis
  101. Treiber = Gaffelsegel (Besansegel)  am hinteren Mast (Treibermast)
  102. treiben = sich ohne Antrieb fortbewegen; das Boot treibt auf den Wellen
  103. Treibholz = auf Wasser treibende oder von Wasser ans Ufer getriebene Holzstücke
  104. Treibmine = (marine) Mine, die vorzugsweise in strömenden Gewässern ausgebracht wird und keine Bindung mit dem Meeresgrund hat. Sie treibt mit der Strömung an der Wasseroberfläche.
  105. Treibnetz = frei schwimmendes, durch Auftriebskörper gehaltenes Fischernetz
  106. Treibsand, Triebsand = besonders loser Sand, in den aufgelaufene Schiffe durch ihr Gewicht und weil der Sand unter dem Schiffsboden, besonders an den Schiffsenden, durch den Strom fortgespült wird, immer tiefer sinken. Beispiel: Großer Vogelsand vor der Elbe
  107. Treibsel = auf der Meeresoberfläche schwimmendes Treibzeug verschiedenster Art, wie Holz, Busch, Gras, Schilf, Tang, Stroh usw. Es wird durch Wellen und auflandigen Wind an die Insel- und Festlandküsten getrieben und dort am Strand angespült.
  108. treideln = ein Flußschiff vom Ufer her ziehen
  109. Treisegel, Trysegel, Trisegel = dreieckiges kleines Segel aus schwerem Tuch, das bei Sturm anstelle des Großsegels ohne Großbaum am Mast gefahren wird.
  110. Trekandini = zweimastiges griechisches Küstensegelschiff
  111. Trias = Einheitsklasse, Yacht aus Kunststoff, Länge über alles 9,20m, Breite 2,12m, Segelfläche 28,7 m²; Besatzung: 3 Personen
  112. Triere, Trireme = griechisches Ruderschiff mit 3 Reihen Ruder übereinander und weniger Rahsegel (7. bis 3. Jh. v. u. Z.)
  113. Trift = Ortsveränderung durch Wind oder Meeresströme ohne besondere Eigenbewegung
  114. Trimaran  = offenes Segelboot mit drei Rümpfen
  115. Trimm = Schwimmlage eines Schiffes bezüglich Tiefgang u. Schwerpunkt; ordentlicher u. gepflegter Zustand eines Schiffes
  116. trimmen = zweckmäßig verstauen, das Schiff in die optimale Lage bringen; Segel etwas in die vorgeschriebene Lage bringen
  117. Trimmer = ungelernter Heizer (Kohlenzieher) auf Kohlen-Dampfschiffen, der die Kohle vom Bunker zum Heizraum transportiert.
  118. Trimmtank = Wassertank zum Trimmen des Schiffes
  119. Trimmung = durch Trimmen erreichte Lage
  120. Trockendock = Dock, in dem Schiffe zur Reparatur auf dem Trockenen liegen
  121. Trog = langgezogenes Gebiet tiefen Luftdrucks hinter der Kaltfront mit besonders starker Isobarenkrümmung. Gebiet starker Stürme mit Windsprung, die der Schiffahrt auf See gefährlich werden können. In der Nordsee können Trogstürme zu Sturmfluten in der Deutschen Bucht führen.
  122. Trombe = ein lokal begrenzter und auf eine Wirkdauer von ca. 15 Minuten beschränkter Wirbelwind, auch Windhose oder Wasserhose
  123. Trosse = starkes Hanf- oder Drahtseil
  124. Trossenstek = Verbindung zweier Trossen, die zu wenig lehnig sind, als dass sie durch andere Knoten oder Steks verbunden werden können.
  125. Troyer = wollenes Unterhemd oder wollener Pullover mit verschließbarem Rollkragen
  126. Trysegel = dreieckiges Segel, das auf seegehenden Jachten bei Sturm gesetzt wird
  127. TS = 1. Turbinenschiff; 2. Trainingschiff (Segelschulschiff)
  128. Tsunami = Flutwelle, die durch ein Seebeben entsteht, kann an der Küste über 10m erreichen
  129. TT, TTS = Abkürzung für Turbinen-Tankschiff
  130. tuckern =  der Motor tuckert; das Motorboot tuckert über den See
  131. Turbinenschiff = Statt Diesel werden hier ölbetriebene Turbinen eingesetzt. Vorteil ist die erheblich höhere Leistung bei allerdings auch höheren Betriebskosten
  132. Türkischer Bund = Knoten, wird auch als Wurfleinenknoten verwendet oder als Zierknoten auf Rundhölzer aufgesetzt.
  133. TVS = Abk. für Transport und Verarbeitungsschiff
  134. Twaqo = zweimastiger Küstensegler in Hinterindien
  135. Typverdrängung = (Marine) Gewicht des völlig ausgerüsteten Kriegschiffes einschließlich Munition aber ohne Brennstoff-  und Kesselspeisewasservorräte- siehe Wasserverdrängung
  136. Typhon = auf Motorschiffen mit Druckluft betriebenes Schallsignalgerät; Anlage zur Erzeugung von Schallsignalen; auch Tyfon

 

 

 

 

 

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