"NEAFC"

 

 

 

Die Fischereikommission für den Nordost-Atlantik

 

(NEAFC) ist eine internationale Organisation im Rahmen des Übereinkommens über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordostatlantik, die am 17. März 1982 in Kraft trat. Dieses Übereinkommen trat an die Stelle des ersten Übereinkommens über die Fischerei im Nordostatlantik von 1959 (das 1963 in Kraft trat), das wiederum das Übereinkommen von 1946 zur Regelung der Maschenöffnungen von Fangnetzen und maximalen Fanggrößen ablöste. Das erste Übereinkommen geht auf die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen zurück, als in den 30er Jahren mehrere Konferenzen stattfanden, um die Frage der rationellen Nutzung der Fischbestände im Nordostatlantik zu untersuchen. Die derzeitige Neuentstehung der NEAFC beruht jedoch auf dem Rückzug der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft als individuelle Mitglieder der Organisation im Jahr 1963 und die allgemeine Erweiterung der Fanggebiete auf 200 Seemeilen im Jahr 1977.

Das Hauptanliegen der NEAFC ist "die Förderung der Erhaltung und optimalen Nutzung der Fischbestände des Nordostatlantiks in einem geeigneten Rahmen für die Regelung der Erweiterung der Fischereigerichtsbarkeit des Küstenstaats und folglich der internationalen Zusammenarbeit und Konsultation bezüglich dieser Ressourcen".

Die NEAFC ist als Organisation beauftragt, den Vertragsparteien außerhalb der Gewässer unter ihrer Fischereigerichtsbarkeit - auf Antrag der betreffenden Parteien aber auch in den Fischereizonen unter ihren nationalen Gerichtsbarkeiten - Maßnahmen zur Bewirtschaftung der Fischereiressourcen zu empfehlen.

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