Ingo Schulze, Bernd Weber,
Peter Schiller und sitzend Michael Steinbrecher
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Als
Kind träumte ich immer davon ,mal große LKW’s zu fahren und
damit durch ferne Länder zu reisen.
Da
erzählte man mir, wie lange ich in der DDR umherfahren müßte,
bis ich meine Träume verwirklichen könnte und so änderten sich
meine Träume.
Ich
träumte immer noch von fernen Ländern. Aber nun wollte ich Seemann
werden. Hauptsache ferne Länder!
Als
es dann um die Berufswahl ging, sagte mir meine Mutter, die
damals im Amt für Arbeit in Frankfurt/Oder tätig war: Dann komm
doch mal zu uns, da kommt regelmäßig jemand aus Rostock vom
Fischkombinat und wirbt Arbeitskräfte.
Toll,
ich natürlich hin! Meistens
waren das Leute, die selbst mal gefahren sind und wußten, wovon
sie sprechen (sollten)!
Er
sprach zwar auch von viel Arbeit, aber nicht lange. Dann war
er bei dem Thema Viel-Geld-verdienen und Valuta-verdienen, Teppiche-in
–der-Freizeit-knüpfen und Zigaretten-und-Schnaps-billig-kaufen,
von Mauretanien, Schottland und Cuba, Kanada und Grönland!
Das
hörte sich alles gut an für so einen Halbwüchsigen wie mir und
so machte ich meine Bewerbung fertig und schickte sie nach Rostock.
Ich
wurde angenommen und trat am 1.September 1979 meine Lehre zum
Facharbeiter für Anlagentechnik/Spezialisierung Fischverarbeitung
in Rostock in der BBS John Scheer an.
So
kam ich aus dem brandenburgischen Frankfurt/Oder nach Rostock!
Und
mit mir zusammen noch einer aus meiner Klasse, Peter Schiller(später
vielen unter dem Namen Friedrich bekannt!). Wir sollten uns
dann auch viele Jahre nicht mehr aus den Augen verlieren.
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Aber
schon in der Lehre mußten wir uns dann mit der Tatsache auseinander
setzen, daß Fischerei KEIN Zuckerlecken war.
Ich
glaubte an ein paar Jahre gut Geld verdienen und dann kann man
ja weiter sehen.
Nun,
nach eineinhalb Jahren Lehre in Rostock sollte ich endlich das
erste Mal auf ein Schiff!
Ich
hielt meinen ersten Heuerschein mit etwas Enttäuschung in der
Hand: ROS 317 „Junge Garde“!Die beiden Großschiffe hatten zu
dieser Zeit schon den Beinamen „Bautzen“ oder „Galeere“ und
es kursierten so einige Gerüchte, vor allem in der BBS, über
diese Schiffe.
Ich
konnte es nun mal nicht ändern und wollte ja endlich aufs Schiff.
Also nach Hause und Sachen packen! Aber was???
Das
hat Landolf Scherzer sehr gut in seinem Buch „Fänger und Gefangen“
beschrieben. Denn so ähnlich erging es mir auch. Jeder „Fahrensmann“
, den ich vorher befragt habe, hat mir alles Mögliche erzählt,
nur nicht, was ich WIRKLICH mitnehmen muß. Und im Kombinat hat
uns das auch keiner erzählt.
Also
packen, was man meint zu brauchen und los nach Berlin-Schönefeld.
Mauretanien war unser Ziel.
Wir
waren total aufgeregt! Ich war nicht der einzige Lehrling. Da
war wieder Peter dabei und noch vier andere Lehrlinge.
Wir
wurden natürlich auch gleich von den „Fahrensleuten“ angesprochen:
“Ach Lehrlinge….Aha……!?“Na wie es halt so üblich war bei Neueinstellungen
und Lehrlingen.
Dann
gab es so den Einen und Anderen, die uns beim Ablauf am Flughafen
auch mal behilflich waren.
Die
Aufregung nahm an diesem Tage für uns auch kein Ende: Nouadibou!
Das war ja was! Ein bisschen Wüste, ein bisschen Stadt, Ziegen,
die sich an Kartonage
gütlich taten. Und nebenbei Einweisung in Kammer und Schiffsleben.
Was man eben so wissen sollte für die ersten Tage.
Dann
ging es raus auf See und der Seealltag hatte auch uns erreicht.
Ich
stand das erste mal am Bunkerband und sollte Schildmakrele aussammeln.
Ich fand bloß keine. Dabei war das Band voll damit! Aber vor
meinen Augen sah ich nur eine Sorte Fisch! Sie sahen alle gleich
aus!
Irgend
wann konnte ich den Fisch dann aber auch unterscheiden. Nun
nahm die Arbeit ihren Lauf. Eintönig, stupide. Mal am Bunkerband,
mal am Filzband. Aber als Lehrlinge sollten wir doch was lernen!?
Das
kam dann auch. Irgendwann fand ich mich mal am LBH wieder, in
der Verpackung und zu guter Letzt auch an der Baader 33.Aber
es blieb eintönig und ich wollte nun erst recht nicht mehr lange
fahren.
Die
anderen guckten immer nach der Schicht ans Schwarze Brett und
unterhielten sich über den guten LVP(Lohn-Verrechnungs-Preis)
und wir hatten nicht viel davon. Lehrjahre sind keine Herrenjahre
und so halfen wir, deren LVP stetig zu erhöhen.
Soweit
ich das in Erinnerung habe, war das dann auch eine gute Reise.
Alle haben viel verdient und ließen uns am Ende der Reise auch
daran Anteil haben, in dem sie für uns noch Geld sammelten und
unser Lehrlingsgeld ein wenig aufpeppelten.
Nach
der Reise wurden wir Facharbeiter und nun konnte das Geldverdienen
losgehen! Ich fuhr noch eine Reise auf der „Garde“.
Und
wie der Teufel es will, wurde es nur wenig mehr als eine „Garantiereise“!Naja
dann eben beim nächsten Mal!
In
Zwischen war ich das erste Mal im Trantank. Jeder „Neue“ durfte
das mal.
Mit
der Zeit war ich aber besser integriert in die Mannschaft und
dann kamen auch so Geschichten auf von den länger Fahrenden.
Auch die Geschichte, als die „Garde“ im Eis fest saß .Damals
war auch ein Verwandter von mir dabei, Wolfgang Kusatz. Aber
da erinnerte sich keiner so dran. Namen sind Schall und Rauch.
Die
„Garde“ sollte noch eine Reise machen und dann
in die Werft. Das war Anfang 1981.Da fuhr ich dann auch wieder
mit. Aber im April wechselten wir den Fangplatz. In Mauretanien
löste uns die „Welt“(ROS 316 Junge Welt) ab. Wir fuhren in die
Ostsee um Hering zu übernehmen und zu verarbeiten.
Ende
Mai war die Reise dann aber endgültig zu Ende, ich blieb ein
paar Wochen zu Hause und suchte mir ein anderes Schiff. Natürlich
wieder mit Peter!
Wir
bekamen einen Heuerschein für ROS 311, Rudolf Leonard. Als“
Mitnehmer“ sollten wir mit ROS 308 zum Fangplatz nach Färöer,
dort auf ROS 311 warten, die noch vor Spitzbergen fischte. Ich
sollte ROS 311 aber erst viele Jahre später sehen!
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ROS 311
kam nicht und wir arbeiteten erstmal auf ROS 308 mit.
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Peter Schiller, meine
Wenigkeit, Fischmehler(Name nicht mehr bekannt), Fischmehler
Kroll (davon gab’s 3.Uwe Kroll, mit ihm habe ich gelernt,
Bernd Kroll sein Onkel hier auf dem Foto und der Vater von
Uwe, den ich nie kennen gelernt habe), Unbekannt, Meister
unbekannt.
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ROS 338
Indienststellung
Im
Oktober 1982 lief ROS 338 zur Jungfernfahrt aus!
Kapitän
war Georg Margraf, Produktionsleiter Wolfgang Becker.
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Mit
ROS 308 waren wir auf Wittling. Da war nicht viel los und so
bekamen wir am Tage andere Aufgaben wie zum Beispiel :…..Trantank!
Da kam Freude auf!
Nach
vier Wochen sollte R0S 308 dann den Fangplatz verlassen und
nach Ullapool Fisch übernehmen und verarbeiten. Da wir aber
noch immer auf ROS 311 warteten, sollten wir auf dem Fangplatz
bleiben. Also mit dem Schlauchboot rüber auf ROS 307!
Das
war meine erste Schlauchbootfahrt. Wenn man vom Schiff runter
sah, sah es ja nicht gerade einladent aus. Es brieste ein wenig
und die Nusschale tänzelte an der Bordwand beim Fieren. Aber
die Fahrt war dann überraschend halb so wild obwohl es nur auf
und nieder ging. Plötzlich war ein Schiff weg und das andere
tauchte gerade hinter einer Welle wieder auf, da riß es uns
schon ins nächste Wellental.
Wir
kamen aber gut an und mit der Ankunft waren wir dann auch die
„schnelle Eingreiftruppe“. Denn auch hier blieben wir nicht.
Nach
vier Tagen kam eine neue Weisung von der Fangleitung: ROS 311
kommt noch nicht auf den Fangplatz, deshalb sollten wir nun
auf ROS304.Dort,so hieß es, fehlen auch Leute und deshalb sollten
wir bis Reiseende dort bleiben. Also konnten wir nun endlich
mal den Seesack auspacken. Denn bisher lebten wir ja direkt
aus dem Seesack.
Viel
habe ich mir von diesen ca. sechs Wochen nicht gemerkt, aber
der Meister war Erich. Er war auch 1988 noch einmal mein Meister
auf ROS 311 vor Argentinien.
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| Nach
der Reise kamen Peter und ich wieder in die AKL ,wo man sich auch
gleich an unsere Reise erinnern konnte. Man versprach uns nächste
Mal eine bessere Reise und hat uns einen Heuerschein auf einem
neuen Schiff angeboten: ROS 338 Bruno Apitz! |
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Wir
rüsteten den Dampfer auf.
Die
Besatzung war ein total zusammengewürfelter „Haufen “von völlig
unterschiedlichen Schiffen. Aber schon beim Aufrüsten und den
ersten Reisetagen zeichnete sich ab, daß wir eine prima Truppe
werden können.
Es
wurde dann auch die beste Besatzung, mit der ich je gefahren
bin!
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Urbesatzung
In
meiner Schicht (Produktion)waren: Hans-Jürgen Leupert aus
Schwedt, Ralf Wolter, Detlef Karberg,(die ersten 3 stehend)Paul
Scheffler(letzte stehend)
1.hockend
??,Hans-Joachim Klemke(Kater),Horst Abromeit,4.hockend??,Ingo
Schulze(also ich),Fischmehler Klaus ??,Peter Schiller(Friedrich),V-Schlosser
Holger ??hinter Friedrich stehend: Peter Eck“Schlauch“
Außerdem
war da noch(auf dem Bild nicht zu sehen)Klaus Ratzioch(Ratze)
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Bevor
wir überhaupt auf dem Fangplatz Nabmibia ankamen,
hörten wir schon, daß die ,ebenfalls neuen Schiffe, ROS 336
Hans Marchwitza und ROS 337 Ludwig Renn super Feudel
aus dem Wasser holten. Aber erstmal waren wir noch unterwegs…
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…..und
meine Äqatortaufe stand noch bevor!
Ich
wurde von Neptun auf den Namen „Feuerqualle“ getauft!
Nach
der Taufe haben wir gegrillt. Kpt. Georg Margraf ließ es sich
nicht nehmen, sich selbst an den Grill zu stellen.
Als
wir auf dem Fangplatz ankamen, setzten wir das erste Mal aus
und von da an kam ein dicker Feudel nach dem anderen. Die
ganze Reise lief so!
Die
Supertrawler konnten zwei Netze anschlagen und nach dem Hieven
sofort das zweite wieder aussetzen, während das erste noch
voll an Deck lag. Aber
Kpt. Georg Margraf kannte das von seiner Bodo Uhse nicht und
verzichtete darauf.
Als
wir dann nach der 1.Reise zu Hause waren, schlug die ATB das
Zweite mit an. Wir kamen aus der Freizeit wieder an Bord und
unser Kapitän probierte es dann so mal aus und siehe da, er
fand solchen Gefallen daran, daß er erst treiben ließ, wenn
alle Bunker voll waren und neben dem geöffneten Feudel noch
ein voller lag! Das nannten wir: Er hat uns mit Fisch „zugeschissen“.
Wir
machten jedenfalls eine verdammt harte aber auch
eine super 1. Reise!
Die
zweite Reise wurde genauso gut aber der LVP wurde gesengt
,so daß wir für die gleiche Leistung weniger verdienten. Also
noch mehr keulen!
Zur
dritten Reise blieb ich dann zu Hause und machte fünf Monate
Urlaub und zur Vierten war ich wieder dabei.
Kapitän
Georg Margraf kam dann nicht mehr wieder, dafür kam Kapitän
Walter Pfeil. Seinerzeit der jüngste Kapitän in der Flotte.
Die
Besatzung hatte sich ein wenig verändert, der eine ging, der
andere kam. Trotzdem blieben wir eine bomben Truppe und der
Stamm blieb erhalten. Auf dieser Reise kamen aber diesmal
mehrere Neueinstellungen mit. Die II. Schicht ließ
sich deshalb mal etwas besonderes einfallen.
Diese
Reise ging mal wieder
über Weihnachten und Silvester. Auch Seeleute freuen sich
mal über ein schönes Feuerwerk zum Jahreswechsel und so schickte
man zwei Neueinstellungen durchs Schiff mit einer Bestellliste
für Feuerwerkskörper. Jeder konnte bestellen, was er gerne
in die Luft ballern möchte. Alle machten mit, so daß die Liste
bald gut bestückt war. Nun sollte nur noch das Offiziersdeck
seine Bestellung abgeben und dann ab zum Kapitän damit. Aber
beim Produktionsleiter war dann abrupt Schluß, denn er sagte
zu den beiden, sie sollen sich nicht verscheißern lassen.
Alle hatten was zu lachen und der Spaß war es wert. Und die
zwei verstanden auch Spaß, obwohl sie reingelegt wurden. Sie
lachten mit!
Die
fünfte Reise der ROS 338 Bruno Apitz im Frühjahr 1984 machte
ich dann auch noch mit und ließ dann die Sechste wieder aus.
Urlaub!
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Schicht
I. Produktion der Besatzung der 5.Reise von ROS 338 Bruno Apitz
Von
Rechts: Paul Scheffler, Meister Horst Abromeit, Hans Jürgen
Leupert(Leupi),vorne(Kater)Hans-Joachim Klemke, vorne: Klaus
Ratzioch(Ratze),dahinter(kaum zu sehen)Schlosser Holger??, neben
Klaus: meine Wenigkeit (Joe) Ingo Schulze, links dahinter (Friedrich) Peter Schiller, neben Friedrich
links: Andreas Otto, davor Peter Eck “Schlauch“, Bernd??,Ralf
Passow, Mattias Schröder“Flecky“; Leider fallen mir die anderen
Namen nicht ein.
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Aus
meinem nächsten Urlaub kehrte ich dann erstmal nicht zurück.
Im Urlaub bekam ich einen Magendurchbruch, war dann sieben Wochen
krank und bekam für ein halbes Jahr meine Seetauglichkeit nicht
zurück.
Die
Einstellung zu meinem Beruf hat sich nach meiner Lehrzeit bis
zu diesem Zeitpunkt gravierend geändert. Nun liebte ich meinen
Beruf und es war mein Leben!
Dafür
sorgte auch vor allem der Kollektivgeist auf ROS338 Bruno Apitz.
Wir waren eine Familie!
Ich
kann mich noch an zwei ganz tolle Begebenheiten erinnern, die
ich hier nur mal als Beispiele erwähnen möchte.
Irgendwann
hatten wir mal so viel Fisch, daß wieder die Bunker voll waren.
Die Produktion lief auf VMK(voll mit Kopf)und die Matrosen hatten
wieder ausgesetzt. Der erste von Deck kam in die Produktion(ich
glaube es war der Bestmann Michael Müller)um nur mal zu schauen.
Da ließ er sich vom Schlosser eine Maschine einstellen, der
Bunker sortierte Maschinenware aus und Micha fing an AOK(ausgenommen
ohne Kopf)zu fahren. Der nächste Matrose kam runter und setzte
sich wie selbstverständlich ans Band und filzte. Alles ohne
Order, einfach von sich aus. So kam einer nach dem anderen von
oben und plötzlich liefen drei Maschinen(natürlich mit Segen
vom Meister!).
Wir
Produktionsarbeiter kamen vom eintönigen VMK-Trott in einen
Fischrausch und plötzlich herrschte in der Produktion freudige
hektische Betriebsamkeit. Die Matrosen verschwanden nur nochmal
zum Hieven und waren dann gleich wieder da. Die anderen Abteilungen
mußten dann auch noch zutörnen und schon stand am nächsten Tag
ein toller LVP an der Tafel!
Die
andere Begebenheit: Ein
Netz war kaputt. Die Matrosen standen an Deck und flickten.
Die Produktion hatte Abruf, da kein Fisch da war. Wir wollten
nur mal an Deck schauen und gingen mit drei oder vier Mann nach
oben. Wir unterhielten uns mit den Matrosen und legten wie von
selbst mit Hand an, AUCH OHNE Order. Und ehe man sich’s versah
standen alle „Prodis“ der Schicht an
Deck und machten mit! In unserer Schicht wurde noch ausgesetzt,
die andere Schicht hievte und die Produktion lief wieder!!!
Wir
hatten auf diesem Schiff ein sehr starkes Zusammengehörigkeitsgefühl,
daß zu dieser Zeit in der Flotte, besonders die größeren Schiffe,
nicht mehr überall selbstverständlich war und später auch auf
unserem Schiff nicht mehr unbedingt. Leider!
Aber
trotz alledem blieb die Seefahrt natürlich immer etwas Besonderes
und der Kollektivgeist nicht zu toppen!
Deshalb
brach bei mir auch erstmal eine Welt zusammen, als ich seeuntauglich
wurde. Ich war tot unglücklich!
Anfang
1985 bekam ich Bescheid, daß ich zur Armee muß. Da bahnte sich
nun eine Zwangspause an.
Aber
erstmal durfte ich nochmal mit auf eine Kurzreise. Wenn mich
jetzt mein Gedächtnis nicht trügt, war das mit einem alten Verarbeiter.
Ich
kam zur Armee! Ehrendienst bei den Grenztruppen der DDR! So
nannte sich das!
Während
meiner Armeezeit ging ROS 338 in die Werft. In dieser Zeit organisierte
die Besatzung auch ein Bordfest auf Usedom. Die Kollegen, die
zu dieser Zeit bei der Armee waren, bekamen prompt auch eine
Einladung. Mir und Hans Jürgen Leupert war es als Einzige möglich,
da auch hinzukommen. Es war schön! Und ich hatte meine Familie
wieder!
Als
das Schiff kurz vor der Werft noch in Lerwik war, dachte unsere
Schicht an mich und schickte mir von dort eine Ansichtskarte
mit besten Grüßen aus England. Natürlich direkt zur Armee, was
mir zwar erstmal Ärger
einbrachte aber ich war begeistert von den Jungs meiner Schicht.
Im
Oktober 1986 war meine Armeezeit vorüber und ich kehrte ins
Kombinat zurück.
Als
ob sie auf uns gewartet hätten , konnten wir(natürlich auch
Friedrich, der auch bei der Armee war)schon nach zwei Wochen
wieder mit unserer Besatzung von ROS 338 ausfliegen nach Mauretanien.
In
den eineinhalb Jahren hatte sich die Besatzung allerdings stark
verändert. Selbst vom Urstamm waren einige nicht mehr da und
wir mußten uns erstmal mit vielen neuen Gesichtern vertraut
machen.
Die
See hatte uns wieder!!!
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Im
Frühjahr 1987,als wir dann aus der Freizeit zurückkamen, flog
unsere Besatzung nach Las Palmas zum BA(Besatzungsaustausch).
Ich
bekam hohes Fieber genau an dem Tag, als ich Abends in Berlin
sein sollte und mußte mich krankschreiben lassen, MIST!
Ich
kam aber nach vier Wochen mit einer anderen Besatzung nach und
ahnte noch nicht, was da auf mich zu kam! Fisch ohne Ende! Schon
von der Reling rief man mir runter, sie hätten schon fast eine
Million LVP zusammen .Als ich ankam ging es erst richtig los!
Wir machten NOCH über
drei Millionen, mußten mehrfach nach der regulären Schicht zutörnen
und Fischmehl umstauen, weil der Laderaum voll war und hatten,
ich glaube, zweimal Vollschiff! was ja immer ein Grund war vom Kapitän
eine Kiste Bier und eine Buddel Schnaps für die Schicht „einzufordern“.
Also wurde die letzte Kiste Fisch bunt bemalt und mit Sprüchen
versehen und vom Stauer dem Kapitän auf der Brücke zu Füßen
gelegt!
Es
gab so Traditionen, die halt streng eingehalten wurden und dies
war eine davon.Es
wurde meine beste Reise in meiner Fahrenszeit zu DDR-Zeiten!
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Nach
meiner Armeezeit(wann genau weiß ich leider nicht mehr)
1.Peter(Friedrich)Schiller,2.unbekannt,3.Achim
Hildebrand,4.-9.unbekannt,10.Meister „Ente“(Name vergessen),hockend:
2.Andreas Otto, 4. Ich: Ingo(Joe)Schulze
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Nach
der Reise, am 30.Juli 1987 habe ich geheiratet. Und wie sollte
es auch anders sein, die Besatzung dachte an mich und schickte
mit Friedrich und Achim Hildebrand die besten Grüße und ein
Geschenk.
Alles
was ich in all den Jahren erlebte, verband sich irgendwie auch
mit der Seefahrt, der Besatzung. Nie wurde man vergessen. Man
nahm Anteil an private Höhepunkte im Leben der Einzelnen, wie
bei mir die Hochzeit aber auch an persönliche Schicksale.
Da
erkrankte unser V-Schlosser an Kehlkopfkrebs. Er kam noch zum
Flughafen, um uns zu verabschieden. Noch während der Reise starb
er. Die Stimmung an Bord war total nieder geschlagen. Wir mochten
ihn alle sehr, denn er war immer so lebenslustig. Sofort war
jemand, der gerade zu Hause war, auf der Beerdigung und überbrachte
unser aller aufrichtigstes Beileid der Familie.
Auch
wurden unsere Frauen immer sehr gut betreut während wir auf
See waren. Durch ehrenamtliche Mitarbeiter, meist Seemannsfrauen
,die Stützpunkte betreuten, nach Regionen aus denen die Seeleute
kamen.
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Mauretanien
1987.
Vorn sitzend: Peter (Friedrich)Schiller
“Allamahalla“(richtiger Name vergessen)stehend: Meister
Horst(Abro)Abromeit, Gerd Fiebig„Fips“,V-Schlosser Fritz Mahner,
hinten: (Hand oben) Achim Hildebrand,(mit Vollbart)Uwe Hagedorn,
daneben: ich: Ingo(Joe)Schulze, und im Hintergrund noch:
Andreas Otto, im Hintergrund rechts: Wolfgang Ulrich(Ihn
habe ich kurz nach der Wende auf einem Binnenschiff der Niedersachsen
gesehen),restliche Namen sind mir entfallen
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Nun machte ich noch eine Reise,
auf der wir das Schiff nach Namibia überführten.
Ich denke,
es war etwa um diese Zeit, als die ROS333 Ehm Welk von Mauretanien
nach Namibia kam. In Las Palmas sollte deren Stammbesatzung
erst noch das Schiff übernehmen. Sie hatten auch schon Post
für unseren Fangplatz mit und sollten Obst und Gemüse von dort
mitbringen, als plötzlich die Nachricht bei uns ankam, deren
Kapitän ist abgehauen !ROS 333 lief ohne Kapitän aus. Von
Höhe des Äquators kam dann die nächste Hiobsbotschaft:
Der Politoffizier sei über Bord gegangen! Da seine Latschen
fein säuberlich an der Reling standen(wodurch man sein Verschwinden
erst bemerkt haben soll),ging man hier von Selbstmord aus. Nach
zwei Tagen(oder waren es drei?)erfolgloser Suche dampften sie
dann weiter. Seiner Zeit sollen ein oder mehrere Schiffe an
der Suche beteiligt gewesen sein und ich glaube sogar noch ein
Rostocker Schiff(war es die Lichtenhagen?)
Es dauerte
nicht lange, da hörten wir, der Kapitän sei in die DDR und ins
Kombinat zurück gekehrt. Er bekam auch tatsächlich wieder ein
Schiff als Kapitän, so weit ich mich erinnere war es ROS 310,und
mit dem Schiff fuhr er nach England oder Schottland. Aber dort
kehrte er schon auf der ersten Reise vom Obsteinkauf nicht wieder
zurück, so hieß es in der Meldung. Nun waren wir doch ziemlich
bestürzt, denn er hatte als Kapitän das zweite Mal eine Besatzung
im Stich gelassen.
Später
erzählte man sich, er wäre III. Offizier auf einem Versorgungsschiff für Bohrinseln
Dann ging ich in den Urlaub. Der
reichte aber diesmal nicht aus, um wieder eine ganze Reise auszulassen
und so mußte ich auf ein anderes Schiff.
In meiner ganzen bisherigen Fahrenszeit
war ich mit Peter Schiller ,genannt Friedrich, auf einem Schiff.
Aber nun sollten sich unsere Wege für einige Zeit trennen.
Im März 1988 heuerte ich auf ROS
311 Rudolf Leonard an!
Hier traf ich allerding auch wieder
auf einen alten Bekannten: Frank Goldbach, Kühlmaschine. Er
war der Bruder meines besten Schulfreundes!
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Mit ROS 311 waren wir
auf Kalmar vor Argentinien. Es war eine Reise mit doch ziemlich
wenig Fang. Wir schleppten Tags über, Abends wurde gehievt und
Nachts verarbeitet. Nur etwa zur Mitte der Reise hatten wir
einige Zeit durchgehende Schichten.
Wir hatten auf dieser
Reise eine Neueinstellung mit, der gerne erzählte, daß sein
Opa schon zur See fuhr und die Seefahrt liege ihm im Blut. Jeden
Abend, wenn wir gehievt hatten und der Dampfer anfing zu schaukeln,
stand er dann am Speigatt und brüllte die See an. Wir dachten
manchmal, dies wäre die erste und letzte Reise von ihm. Doch
als ich dann auf der nächsten Reise auf die ROS 310 kam, wer
kam da? Genau dieser Kollege. Also steckte da wohl doch irgendwas
im Blut?
|
Vor Argentinien:
1.stehend:
„Jablo“Jablonski,3.stehend: Frank Schiffel,5.stehend: Meister
Erich ??, Stehend von rechts:2. Frank Böhme, 3.Wieder ich: Ingo
“Joe“ Schulze. Die Anderen leider unbekannt
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Frank
und ich
Dieses Bild fand ein
Freund und ehemaliger Kollege im Internet. Reingesetzt von Fank
Böhme(links). Er zeigte es mir und ich suchte mir die eMail-Adresse
raus und meldete mich bei Frank. Prompt kam eine Antwort. Das
war dieses Jahr kurz nach dem Hochseefischertreffen zum 60.
in Rostock. So habe ich seit jener Reise vor Argentinien das
erste Mal wieder Kontakt mit ihm. Vielen Dank an Wilfried Gille
mit seiner Hochseefischerhomepage "www.internet-hochseefischerei.de"
!!!
Wer mich nicht erkennen
sollte ich bin der Andere, der mit dem Bart!
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Es wurde eine doch
sehr lustige Reise, der „Haufen“ war auch ziemlich zusammengewürfelt,
da vom Stamm kaum jemand mit war. Wir hatten uns schnell zusammengerauft
und kamen sehr gut miteinander klar.
Diese Reise war dann
ca. 120 Tage lang und wollte einfach kein Ende nehmen.
Frank und ich, wir
ließen uns einen Bart wachsen, der nicht einmal während der
Reise geschnitten wurde. Und jedem erzählten wir, am Ende der
Reise würde er mich und ich ihn rasieren!
Aber es rasierte sich
dann doch lieber jeder selbst.
Die Reise ging dann
aber doch seinem Ende zu (Garantiereise) und es verblieb nur
noch eine Fahrbesatzung auf dem Schiff, die das Schiff nach
Hause brachte. Nun weiß ich allerdings nicht mehr, ob diese
Fahrbesatzung aus Rostock geschickt wurde oder ob Einige der
Besatzung zurück blieben. Das Schiff ging in die Werft und war dort auch sehr lange. Ich
weiß nicht mal genau, ob es für das Fischkombinat überhaupt
noch mal auslief.
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Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen auf
See in der Freizeit: "Teppichknüpfen"!
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Ich kam nach der Reise
nach Hause und machte erstmal Urlaub. Der Urlaub war vorbei
und ich bekam kein Schiff. Zu dieser Zeit gab es im Kombinat
einfach zu viele Hochseefischer, oder zu wenig Schiffe? Es waren
aber, glaube ich ,in dem Jahr auch zu viele Schiffe in der Werft.
Deshalb war auch Einstellungsstop.
Und so blieb mir nichts anderes übrig, als jede Woche nach Rostock
zu fahren und in der „Flottenreserve“ zu arbeiten. Dazu zählten
alle die, die aus irgendwelchen Gründen nicht auf’s Schiff konnten,
wollten oder durften. Dazu zählten Seefahrtsbuchentzug, Seeuntauglichkeit
oder ,so wie ich, zu viele Hochseefischer und kein Schiff. Aber
es waren auch Leute da, die aus privaten Gründen mal ein Weilchen
nicht fahren konnten oder wollten.
Ein Kollege kam aus
Eisenhüttenstadt. Dort wurde von den Österreichern gerade ein
neues Konverterstahlwerk gebaut. Seine Mutter lernte einen Österreicher
kennen und stellte Ausreiseantrag, da sich daraus eine Beziehung
entwickelt hatte. Deshalb entzog man
dem Kollegen das Seefahrtsbuch. Das wollte er nicht so
hinnehmen und schrieb an Erich Honnecker. Er bekam sein Seefahrtsbuch
wieder und konnte wieder fahren. So etwas gab es auch!
Bis in den Herbst mußte
ich noch warten. In Rostock war ich derweil bei der „Rostgang“.
Wir waren auf den Schiffen, die noch zur Werftzeit im Kombinat
lagen. Und damit die „Reservisten“ auch alle vollzählig erschienen,
gab es auch jemanden der das kontrollierte und die Leute beaufsichtigte.
In vielen Abteilungen wurden die Flottenreservisten aber mit
„Samthandschuhen“ angefaßt und so war das auch bei uns. Montag
Mittag fingen wir meistens an zu arbeiten. Dienstag sollten
wir ordentlich was schaffen, da hatte unsere Aufsicht nicht
gerade die beste Laune. Mittwoch fragten wir langsam an, ob
wir nicht Freitag etwas früher zum Zug dürften und am Donnerstag
nahmen wir eine Buddel Schnaps mit. Mittags machte er dann seinen
Rundgang und wenn er dann fragte „wann fährt dein Zug?“ dann
sagten wir, wir könnten auch schon heut Abend fahren.“Dann räumt
das Werkzeug weg und haut ab!“….und so schaffte ich meistens
Donnerstag Nachmittag schon meinen Zug und war abends zu Hause.
So verging auch diese
Zeit und ich bekam wieder ein Schiff.
Es war ROS 310 Kurzreise
nach Ullapool. Ich glaube es waren fünf Wochen. Hier traf ich
Fischmehler Bernd Kroll wieder.
Dort waren wir auch
wieder von allen möglichen Schiffen zusammengewürfelt, denn
ich glaube auch dieses Schiff sollte danach in die Werft. Bis
Weihnachten war ich wieder zu Hause.
Zu dieser Zeit lief
auch ROS 338 in Rostock ein und sollte für die Werft vorbereitet
werden. Anfang Januar war ich wieder in Rostock und besuchte
auch „meinen“ Dampfer, die Bruno Apitz. Alle möglichen Leute
sollten da mit in die Werft nach Las Palmas aber nur wenige
der Stammbesatzung. Ich wollte auch mit, bevor ich wieder in
die Flottenreserve gehe, aber die AKL wollte mich nicht mit
lassen. Zu dieser Zeit war Wolfgang Becker, ehemals Prod-Leiter
auf ROS 338 in der Fangleitung und saß im „Schlipscontainer“
im Kombinat. Ich also dort hin und er sagte:“ warte du bekommst
Bescheid“. Es war, glaube ich, schon ein Tag später, als man
mir bei der Rostgang Bescheid sagte, ich soll zur AKL kommen.
Ich bekam einen Heuerschein für ROS 338 Bruno Apitz und konnte
mit in die Werft!
Mitte Februar1989 war
Auslaufen aus Rostock. Wir mußten aber erst noch in die Irische
See, wo von uns einige Schiffe fischten. Dort hin sollten wir noch verschiedene
Teile bringen insbesondere für ein Schiff, daß selbst erst aus
der Werft gekommen war.
Die ersten Tage fingen
wir an mit Rostkloppen und Anderem. Dann wurden sämtliche Arbeiten
eingestellt, die nichts mit Schiffssicherheit zu tun hatten.
So etwas habe ich in
den zurückliegenden Jahren noch nie erlebt! Wir bekamen Orkanwarnung
und der ließ auch nicht lange auf sich warten. Lukenwache von
Deck, Lukenwache von der Maschine und auch wir stellten eine,
so daß ständig irgend jemand durchs Schiff lief.
In der Irischen See
dann der Höhepunkt, der Kapitän kam 19 Stunden gar nicht mehr
von der Brücke und selbst Leute die schon 30 Jahre zur See fuhren
stellten die Schnapsbuddel weg.
Nun erwischte es endlich
auch mal mich, ich brüllte das erste mal in meiner Fahrenszeit
die weiße Keramik an. Aber glücklicher Weise nur einmal, dann
machte ich die ungewollten Verluste in meinem Magen wieder wett,
ich haute mir in der Messe den Magen voll und
alles war gut.
Es
beruhigte sich dann ein wenig und wir konnten auch weiter
dampfen Richtung Las Palmas aber die See blieb die ganze Zeit
aufgewühlt. Erst einen Tag vor Las Palmas wurde es ruhig und
wir konnten vorm Einlaufen nochmal grillen an Deck. Aber als
ob Neptun uns nur mal verschnaufen und grillen lassen wollte,
machte er nächsten Tag gleich weiter, da war unsere Fahrt schon
zu Ende und wir liefen in Las Palmas ein. Werftzeit!
Wir lagen bald im Trockendock
und überall auf dem Schiff wurde gewerkelt.
Jeden zweiten Tag konnten
wir an Land, so daß immer eine Schicht an Bord war. Der Makler
organisierte uns dann auch mal eine Busfahrt rund um die Insel.
Auf einer Messe waren wir auch.
Die Arbeiten im und
am Schiff durch die Werft gerieten immer wieder mal ins Stocken
und in den letzten Wochen der Werftzeit wurde auch gestreikt.
Dadurch dauerte die Werft länger als gewollt. Meine Frau erwartete
unser Kind und ich kam nicht, wie geplant, Ende Mai nach Hause.
Der Mechaniker und
ein Elektriker mußten aber auch nach Hause und da Ende Mai die
ROS 223 Gera bei uns war, organisierte die Schiffsleitung unsere
Heimfahrt mit der Gera.
Heute sind diese fast
14 Tage auf der Gera für mich etwas ganz besonderes. Denn dieses
Schiff ist der letzte noch funktionstüchtige Seitentrawler und
liegt in Bremerhaven als Museumsschiff! Die Besatzung damals
war eine prima Truppe und wir hatten viel Spaß. Aber wir machten
auch verschiedene Arbeiten an Deck mit. Als man merkte, daß
wir ,der Mechaniker und ich,(ich war zu dieser Zeit Schlosseranlehrling)aus
der Schlosserei kamen, machte man sich unsere Qualitäten gleich
zu Nutze, um an Deck und in der Last einiges umzubauen. Über
all da, wo eben auch etwas geschweißt werden mußte, was unserem
Mechaniker nur ein müdes Lächeln kostete.
Zweieinhalb Tage vor
Rostock stoppte plötzlich die Alkoholausgabe, weil’s nach Hause
ging.
Der Kapitän war schon
ein älterer Herr und ein ganz toller Mensch! Diese Zeit auf der Gera wird
mir immer in guter Erinnerung bleiben.
Ich war dann doch noch
pünktlich zur Geburt unseres Sohnes am 08.Juni 1989 zu Hause.
Die ROS 338 kam erst
am 15.07.1989 aus der Werft und wir liefen dann wieder nach
Namibia aus. Dort bin ich auch wieder aufgestiegen und hier
traf ich dann wieder…na wen
wohl?..Friedrich!
Jetzt bahnte sich aber
in der DDR ein Umbruch an und die Diskusionen auf dem Schiff
rissen nicht mehr ab. Es wuchs nun auch die Angst mit, was denn
aus der DDR-Fischerei werden sollte und vor allem aus uns! Denn
noch eine Reise später sprach man ja nun endgültig auch von
„Wiedervereinigung „!
Uns war schon klar,
daß kein Gesammtdeutschland die Fischerei so subventioniert,
wie die DDR es tat!
Mit ROS 338 gingen
wir nun auch nochmal nach Argentinien auf Kalmar.
Die Ereignisse in der
DDR überschlugen sich, so daß die Meldungen, die uns auf See
erreichten, bei Ankunft schon veraltet waren. Unsicherheit und
auch Zukunftsängste aber auch Genugtuung über das Ende dieser
Honneckerähra griffen
um sich.
Meine letzte Reise
ging. glaube ich, im Juni 1989 zu Ende. Erst wollte ich auch
nicht mehr raus. Aber als mein Urlaub zu Ende war, brach dann
doch eine Welt für mich zusammen. Ich wußte schon, daß alle
die, die im Urlaub waren, kein Schiff mehr bekommen und bald
kamen auch die Kündigungen ins Haus. Vorbei war es mit der sozialen
Sicherheit!
An dieser Stelle möchte
ich Kapitän Name gelöscht mal zitieren, aus seinem Vorwort
zum Buch: „Hiev Up, Jungs “von Jürgen Sindermann: „Es war wohl
nicht anders in dieser neuen Gesellschaft zu machen,doch menschlicher
hätte es erfolgen können.“
Ende der 70’er Jahre
wurde in der BRD systematisch die Hochseefischerei zerschlagen.
Ich kann mich noch dunkel an Nachrichten aus jener Zeit erinnern,
in denen von Zusammenstößen mit der Polizei berichtet wurde.
Denn diese Hochseefischer streikten und besetzten die Fischereistützpunkte
in Emden, Bremerhaven und anderswo. Der Prozess dauerte hier
über zehn Jahre.
In der Ex-DDR haben
wir kaum einmal ausgeatmet, da war die Fischerei „abgewickelt“!
Die Verantwortlichen
haben gelernt!
Ende September hatte
ich meinen letzten Lauftag im Fischkombinat. Ständig lief
ich an der Pier entlang. Hier lagen schon so viele Schiffe
zum Abwracken und Verkaufen!
Zum Teil drei neben einander. Mein Seemannsherz weinte! Ich
hatte Tränen in den Augen. DIES WAR EINST MEIN LEBEN und brach
urplötzlich entzwei! Als ich dann ein letztes Mal in die „Höhle“
zurückkehrte, herrschte eine Stimmung, wie es sie dort noch
nie gab. Fröhlichkeit und laute Hallo’s gab es nicht mehr. Jeder
war mit sich selbst beschäftigt. Wie geht’s weiter?
Ich fuhr Heim.
Ich verlor nie das
letzte Bild ,was ich vom Kombinat vor meinem inneren Auge hatte.
Keine zehn Pferde bekamen mich mehr nach Rostock! Sechs lange
Jahre!
In den nächsten Jahren
trafen wir uns dann irgendwann mit drei Kollegen, darunter auch
Friedrich, regelmäßig zu den Adventssonntagen bei einem von
uns zu Hause. Der Dritte im Bunde war „Tassi“ Dirk Hass. Bei
einem solchen Sonntagstreff 1995 erzählte uns Tassi, er hätte
gehört, daß die Mecklenburger Hochseefischerei(MHF) Leute sucht.
Wir riefen an und siehe
da, wir sollten mit unserer Seetauglichkeit nach Warnemünde
kommen, wo die MHF ihr Büro hatte.
Das brauchte uns keiner
zwei mal sagen! Im Januar 1986 fuhren Friedrich und ich nach
Rostock. Wir gingen zur Seetauglichkeit und bevor wir nach Warnemünde
fuhren, machte ich den schwersten Schritt in meinem Leben: Wir
fuhren ins alte Fischkombinat! Sechs lange Jahre war ich nicht
mehr hier und mir standen wieder die Tränen in den Augen. Zwischen
uns viel erstmal kein Wort aber plötzlich sprudelte es aus uns
heraus: Weißt du noch…….? Die alten Erinnerungen waren wieder
da und der Bann war nun auch bei mir gebrochen!
Wir fuhren nach Warnemünde.
Dort gab es ein kurzes Gespräch und dann wurden alle Formalitäten
erledigt. Wir waren wieder Hochseefischer!!!
Dort trafen wir auch
auf einen alten Bekannten von ROS 338: Jens Hallmann!
Im März 1986 sollten
wir zum Flughafen nach Hamburg kommen und dann ging es nach
Akureiri auf Island und von da mit dem Schiff zum Rejkjanesrücken
auf den Fangplatz. Wir gingen auf Rotbarsch.
Und wie nicht anders
zu erwarten war, war ich wieder mit Friedrich auf einem Dampfer.
Wir kamen auf ROS 806
Fornax.
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So groß waren sie aber nicht alle!
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So
schön wie es auch 1996 noch einmal war, zur Fischerei zu kommen,
es war trotz allem nicht mehr das Gleiche. Ich weiß nicht
warum aber aus heutiger Sicht muß ich sagen, es war anders.
Vieleicht lag es daran, daß wir mit „unserem“ Kombinat zu
stark verwurzelt waren.
Wie
auch immer, ich war wieder Hochseefischer und war glücklich.
Hier
lernte ich auch endlich mal „Kombinatslegende“ Hanning
Harms kennen, ehemals auf ROS 304.Es kursierten ja viele Geschichten
um ihn im Kombinat. Wobei man, glaube ich, viele dieser Geschichten
nicht ernst nehmen durfte. Ich habe gern mit ihm zusammen
gearbeitet. Hanning war Stauer in der einen Schicht und ich
in der anderen.Er hatte immer den Schalk im Nacken. Selbst
wenn man ihn kannte, mußte man unheimlich aufpassen, daß er
einen nicht auf den Arm nimmt. Mit toternster Miene konnte
er erzählen, im Himmel ist Jahrmarkt. Da hätte man prompt
gefragt, wo die Buden stehen.
Auf
einer Reise unterhielten sich die Kollegen über Hunde und
ein Kollege schwärmte von Huskys.Da sagte ein anderer Kollege,
er solle doch mal zu Hanning gehen, der hätte welche. Na der
natürlich hin. Da erzählte ihm Hanning, daß er seine Huskys
nur im Winter bei sich hätte. Im Sommer sei es bei ihm zu
warm, da bringt er sie nach Island ins Kühlhaus!
Es
gab in diesem Jahr zu jedem Schiff drei Teilbesatzungen die
sich immer gegenseitig austauschten. Da fuhr immer eine halbe
Besatzung Heim. Wer zu Hause war, verdiente aber das gleiche
Fanggeld, wie die anderen auf See, um keine ungerechte Bezahlung
aufkommen zu lassen. So kam es, daß ich am besten verdiente,
als ich gerade im August zu Hause war. Ich „machte“ zu Hause
eine bomben Reise!
Im
September blieben wir noch ein paar Tage auf Rotbarsch, dann
ging es nach Grönland. Wir sollten auf Heilbutt. Also erstmal
Fangplatzwechsel!
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Im Hafen von Hafnarfjordur
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Auf dem Weg nach Grönland
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Wir
rüsteten der Weil die Produktion um und an Deck wurde Grundgeschirr
angeschlagen.
Wir
kamen auf dem Fangplatz an. Der erste Hol wurde erst mal von
allen neugierig betrachtet.
Unser
Meister war noch sehr jung und in seiner Lehre kurz vor der
Wende hatte er Handfilettieren nicht mehr gelernt. Er machte
aber auch kein Hehl daraus und ließ es sich zeigen. So hat er
dann in der Folge noch einiges von den „Alten“ gelernt.
Es
dauerte nicht lange und wir liefen das erste Mal in Nuuk ein.Wir
hatten noch Ware vom Rejkjanes und die wurde verkauft. Als wir
dort einliefen, sollte ich sofort an Land zum Zahnarzt, da ich
ein paar Tage vorher Zahnschmerzen bekam. Der Zahnarzt sprach
deutsch und erzählte mir, er habe in Deutschland studiert. Ich
mußte mich in Grönland von meinem Zahn verabschieden.
In
Nuuk kam ich an ein öffentliches Gebäude vorbei,wo ziemlich
viel Menschen davor standen. Später erfuhr ich, das wäre das
Arbeitsamt und die Leute warteten auf Stütze und hofften auf
ein wenig Arbeit.
Die
brachten WIR! Denn jedes einlaufende Schiff entlastete das Arbeitsamt
zumindest
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Es
ging zurück auf den Fangplatz und die Fischerei ging weiter.
Es war nicht viel, was wir da hoch holten, aber für unseren
Bordräucherofen reichte es allemal noch. Ich habe, glaube ich,
noch nie soviel geräucherten Heilbutt gegessen, wie auf dieser
Reise.
Wir
machten auch schon mal „Heimatware“ fertig. Das war auch gut
so, denn plötzlich ging es Schlag auf Schlag.
Fischereiaufsicht!
Unsere Maschen stimmten wohl nicht mehr und so war für ein paar
Tage Zwangspause.
Man
sagte uns, die billigen Netze hätten sich während der Fischerei
so gezogen, daß die Maschen sich verändert hätten. Nun stimmte
die Maschengröße nicht mehr und das wurde uns zum Verhängnis.
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Feierabendbier
mit dem Meister
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Am,
ich glaube, 12.Dezember liefen wir dann in Akureiri ein.
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Irgendwo her kam irgendwelches Geld,
um uns wieder auszulösen. Da sollte auch noch ein anderes
Netz kommen, wenn ich mich recht erinnere. Aber zur Fischerei
kam es dann nicht mehr groß. Maschinenschaden! Damit war unsere
Reise zu Ende und für uns die Saison ebenfalls. Mit halber
Kraft ging es ab nach Akureiri.
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Meine allerletzte Heimreise.
Hier auch wieder mit Peter
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Das
letzte Mal eingelaufen!
Für
das Flugzeug nahm jeder nur wenig Gepäck mit, weil ja alle
an der Heimatware zu schleppen hatten.
Es
hieß dann von der MHF, wir rufen euch an, wenn wir euch zur
nächsten Saison wieder brauchen. Aber ich rechnete nicht mehr
so richtig damit.
Wir
bekamen für die neue Saison dann auch wirklich eine Absage,
weil man die Arbeitskräfte wieder umstrukturiert hatte. Außerdem
wurde noch ein Schiff verkauft.
Ich
machte ein Weilchen Urlaub.
Dann
fing ich wieder als LKW-Fahrer an, was ich ja in den Jahren
vor 1996 auch schon mal gemacht habe.
Nun
endlich habe ich mich damit abgefunden, daß es mit der Fischerei
auch bei mir endgültig vorbei war. Aber ich habe wohl dieses
eine Jahr noch mal dafür gebraucht, um das alles auch innerlich
zu verarbeiten.
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Nachdem
ich mich 1997 von meiner ersten Frau getrennt habe, bin ich
auch aus Frankfurt/Oder weg gegangen.
2005
habe ich dann noch einmal geheiratet und lebe nun in Königslutter
am Elm(Landkreis Helmstedt).
Die
Zeit bei der Rostocker Hochseefischerei war ein Lebensabschnitt.
Es war ein sehr schöner, den ich auch heute nicht mehr missen
möchte. Aber er ist nun endgültig abgeschlossen.
Heute
kann ich auch wieder in Ruhe darüber reden. Ich erinnre mich
gern daran, erzähle auch oft meiner Frau davon, die mir interessiert
und geduldig zuhört.
Meine
Erinnerungen hängen derweil
zu Hause in meiner Seemannsecke, zwischen Scherbrett
und Restfilet!
Wir
waren gemeinsam am 24.April diesen Jahres in Rostock zum Hochseefischertreffen.
Meine
Frau hatte überhaupt keine Beziehung zur DDR-Seefahrt, da sie
nicht in der DDR gelebt hat. Sie war sehr gespannt darauf, was
sie dort erwartet, die Kollegen, deren Geschichten und Erfahrungen.
Und vor allem, was ist aus ihnen geworden, obwohl sie sie nicht
kannte.
Wir
fanden beide, daß das ein sehr gelungener Tag war. Wir haben
einige Kollegen getroffen.
Aber
an diesem Tag hat sie auch die Emotionen, die dort noch einmalauf
kamen sehr gut verstanden, da sie sich auch mit diesen Kollegen
unterhalten hat und ihnen zugehört hat.
Auch
Peter Schiller trafen wir in Rostock, auf den meine Frau besonders
neugierig war, da ich oft von ihm erzählt habe.
Fast neunzehn Jahre führte uns das Schicksal gemeinsam
durchs Leben. In dieser Zeit endwickelte sich eine große Freundschaft
zwischen uns. Lachend aber auch mit einer gehörigen Portion
Stolz sagten wir zu ihr, daß so manch Ehe nicht so lange hält!
Es
ist schön, daß solche Seiten, wie die Rostocker-Hochseefischerei.de
und die DDR-Hochseefischerei.de an uns erinnern und unsere Geschichten,
Erfahrungen und Traditionen bewahren. Aber ich denke, daß es
sehr viele Parallelen zur ehemaligen westdeutschen Hochseefischerei
gibt, vor allem auch deren Ende. Deshalb sollten wir, auch wenn
wir die Besonderheiten der DDR-Seefahrt hervorheben, im gemeinsamen
Deutschland diese Kollegen nie vergessen, wenn wir von Hochseefischerei
sprechen. Auch sie haben Geschichten, Erfahrungen und Traditionen! Bei der Bewahrung der Traditionen der Hochseefischerei
sollten wir sie immer mit einbeziehen. Auch sie hatten einen
Neubeginn nach dem Krieg. Natürlich unter etwas anderen Voraussetzungen
als wir. Aber sie haben auch genauso hart gearbeitet wie wir
und das Ende war ähnlich. Persönliche Schicksale blieben damals
genauso auf der Strecke, wie bei uns!
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Das bin ich heute bei meinen Fahrten
durch Norwegen ...
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... und das ist
mein LKW!
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Hier
noch einige weitere zusätzliche Schiffsfotos
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Ein Kleines Nachwort
Dies ist meine
ganz persönliche Geschichte bei der Hochseefischerei. Heute bin ich
Kraftfahrer, wie es einst mein Kindertraum war. Meine Erwartungen
an diesen Beruf haben sich aber nie erfüllt. Das soll jetzt nicht
heißen, daß ich diesen Job nicht gerne mache!
Meine Frau
hat vor einiger Zeit mal gesagt, daß ich doch eigentlich ein Buch
schreiben könnte, soviel, wie ich rum gekommen bin und was ich so
erlebt habe, während meiner Seefahrt und auch jetzt auf dem LKW.
Nun ein Buch
ist es nicht geworden aber sicher eine lesenswerte Geschichte, hoffe
ich.
Beim Hochseefischertreffen
im April in Rostock sprach ich auch mit Peter darüber, wie schön es
doch wäre, wenn wir mal wieder ein Bordtreffen der ROS 338 Bruno Apitz
organisieren könnten, um die alten Kollegen mal wieder zu sehen und
zu sehen, was so aus dem Einzelnen geworden ist. Schließlich haben
wir einst auf engem Raum mehrmals hundert Tage verbracht.
Ich habe absichtlich
so viele Namen genannt, wie ich aus meiner Erinnerung noch zusammen
brachte. Denn es wäre schön, wenn alle die, die diese Geschichte lesen
und die, die von dieser Geschichte hören, sich mal melden würden. Wir würden uns freuen, wenn wir einen Stammtisch
„ROS 338 Bruno Apitz“ ins Leben rufen könnten.
In der HP
"www.internet-hochseefischerei.de" habe ich ja schon einige
wiedergefunden, wie zum Beispiel Siegfried Marbach und Reinard Jennerjahn,
beide ehemals Kombüse! Und auch bei Musterrolle.de fand ich schon
bekannte Namen, zum Beispiel: Michael Schlichting!
Aber auch von
den anderen Schiffen freue ich mich über jeden Kontakt. Vieleicht
wird’s ja dann doch noch ein Buch!?
Viele Grüße 38154
Königslutter am Elm
Ingo Schulze, Spitzname Joe
Im Mai 2010
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