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1977-78 gab es auf ROS 301 einen schweren Unfall..Es
ist schon ein paar Jahre her und falls ich etwas durcheinander bringe
übernehme ich keine Garantie für die Erzählung.
Es war eine Reise da war alles vorhanden vor Kanada, Eis ,Sturm ,Seekrankheit
, Lehrjahre und Feuer von allen Seiten
Am liebsten wäre ich
gleich wieder abgestiegen aber es war nun zu spät .Von der Seefahrt
hatte ich keine Ahnung und tappte auch in jedes Fettnäpfchen was
sich bot.Als wir uns noch weigerten Jungkanidaten zu werden begann eine
wunderschöne Reise
Aber es geht nicht um mich .. Wir waren in Kanada in Labrador es war
schon etwas bewegte See. Wir auf der ROS301 machten Übergabe mit
einem anderen Schiff. Die Schiffe waren mit Festmachern an den Pollern
verbunden der Sturm nahm zu und die Übergabe musste abgebrochen
werden.
Die Schiffe weiter zusammen zu lassen war zu gefährlich. Vorn wurden
die Festmacher auf Kommando gelöst.
Achtern sollten die Festmacher noch nicht gelöst werden. Der Druck
auf den Festmacher Achtern erhöhte sich sehr.
Die Decksleute sagten zu uns Lehrlingen dass wir in Deckung gehen sollten,
vielleicht haben sie uns dadurch das Leben gerettet.
Die Decksleute darunter auch der Windenfahrer ,Netzmacher
und Bestmann versuchten den Festmacher zu halten.
Es war zu spät der Sturm hatte so eine Kraft erreicht und trennte
die beiden Schiffe mit Gewalt.
Es ging so schnell ich versuche es dennoch zu beschreiben Die Decksleute
flogen etwas in die Luft und der Festmacher
wurde mit einer rasenden Geschwindigkeit durch den Poller gezogen, die
Schiffe stöben auseinander.
Der Festmacher hatte so eine Art Kettenglied aus Eisen eingearbeitet
und als der Festmacher durch den Poller geschleudert wurde zerschmetterte
das Kettenglied den Unterschenkel des Windenfahrers .
Es ging alles rasend so schnell.
Der Windenfahrer wurde Beiseite gezogen und der Rest vom Festmacher
flog durch den Poller in die tobende See.
Sofort wurde Hilfe geleistet der Windenfahrer wurde so gut es geht versorgt
er hatte sehr starke Schmerzen, später liefen wir nach St.Johns
ein. Dort in ein Krankenhaus in St.Johns wurde der Windenfahrer geschafft
und weiter ärztlich versorgt.
Ob der Windenfahrer jemals wieder gefahren ist weiß ich nicht
Ich habe es bis heute nicht vergessen
Die Reise ging weiter genau so wie sie begonnen hatte drei Monate Eis,
Sturm, Fisch und Schnauze voll
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