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Horst Seffner berichtet
über Hochseefischer-Begebenheiten
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"Hilton brennt!"
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Zum Besatzungsaustausch benötigten wir immer 100 Hotelbetten für nur eine Nacht. Das war nicht immer einfach. Zumal auch nur wenige Hotels für unsere Besatzungen zumutbar waren. Am liebsten nahmen wir dasHavanna Libre das ehemalige Hiltonhotel. Wir taten alles, um uns bei dem Chef und dem Personal eine gute Nummer zu machen. Beispielsweise gab es auch ab und zu einen Karton Fisch. Leider gab es sehr oft Ärger mit unseren Seefahrern, weil sie ja gewohnt waren Müll aus dem Bulleye zu werfen, warfen sie auch alles mögliche aus den Hotelfenstern. Wenn eine leere Flasche aus dem 25 Stock fliegt und auf einem Auto landet, geht das nicht ohne Schaden ab. Das hatten wir zu meinen Zeiten mehrere maleAber. Schlimmer war es fast noch, wenn etwas unmittelbar neben Leuten aufschlug. Das hatten wir mehrfach, aber es ging immer, außer dem Riesenschreck, glimpflich aus. Das Hotelpersonal hat aber immer gleich unsere Leute eingekreist und den Ärger hatte dann der Fischereivertreter. Einmal erhielt ich die Information, dass ein Zimmer von unseren Leuten ausgebrannt sei. Oh, Oh. Ich konnte aber nicht ins Hotel, da ja Besatzungsabflug war und dann musste ja Robert Koch auslaufen. Bewaffnet mit einem Fischkarton rückte ich dann an. Der Chef der Rezeption sagte mir dann, es wäre gar nicht so schlimm gewesen und sie hätten das Feuer mit eignen Kräften löschen können und außerdem sei das Hotel so gebaut, dass immer nur eine Etage ausbrennen kann. Das ist auch kubanische Gelassenheit.
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