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... schwarz
war nicht nur zum Schutz wegen der Tinte der Kalmare, sondern wohl
wirklich auch zum Verbergen der Rostflecken an den Schiffsrümpfen.
Ich bin 85 oder 86 auf die 310 gekommen, besser gesagt
habe den Rest der Werftliegezeit mitgemacht. Ab da wurden
so nach und nach alle Schiffe auf die schwarze Rumpffarbe umgestellt.
Deshalb war auch die 332 mit einem schwarzen Rumpf. Ein
Suppi soll aber als Angler nicht umzubauen gewesen sein,
höhere Bordwände, höhe der Aufbauten. Die alten Trawler, die
zu Angelschiffen umgebaut wurden bekamen nachts vorne einen Treibanker
und am hinteren A-Mast noch 2 Segel gesetzt, damit sie sich in
den Wind drehen konnten. Nur so war dann das Angeln mit den automatischen
Angelkästen möglich. zu sehen sind diese, aber leider abgedeckt,
auf dem Bild beim Einlaufen nach Monte Video auf der 310. Zu sehen
sind da auch die Ausleger womit die Angelschnüre von der Bordwand
weggehalten wurden. Zum Anlocken der Kalmare wurden auf
beiden Seiten starke Glühbirnen ( bei uns je 4.000 Watt,
beim Südkoreaner hatte jede 10.000, dadurch waren unsere
Schiffe nachts leicht zu unterscheiden ) eingesetzt, ich
glaube, es waren knapp 30 auf jeder Seite.
Bei der 310
hat es damals so lange in der Werft gedauert, weil man Sie ursprünglich
verschrotten wollte, sich dann aber zum Umbau als Angelschiff entschieden
hat, wobei die sonstige Fangtechnik nicht verändert wurde. Es ging
im Jahr immer eine Reise nach Falkland und 2 Reisen nach
Namibia auf die Schildmakrele, damit in Rostock daraus unsere
schönen Fischstäbchen und -bouletten hergestellt werden konnten.Als
Lehrling habe ich ja auch in diesen Bereich hineingerochen.
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