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Karl-Heinz
Gubick berichtet über seine Erlebnisse
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Der Seekabelfang Aber heute nun wie versprochen
mein Beitrag um Deine Homepage mit einem Erlebnis aus meiner Fahrenszeit
zu bereichern und ich denke dazu passt der gegenwärtigen Zeitpunkt
des Vorweihnachtsabends ganz gut , denn da kommen einem ja doch mitunter
Geschichten in den Kopf , die einem sonst eigentlich schon lange aus
dem Gedächtnis entschwunden sind !... Der Zufall wollte es ,das
ich gestern Abend im Fernsehen im Programm von "eins Plus"
eine Sendung über Seekabel gesehen habe ,ja und da erinnerte
ich mich daran, das wir so um den Zeitraum 1963-65 mit ROS 220 Weimar
unter Kapitän Walter Suhrbier, nachdem wir unsere Zubringerfangzeit
beendet hatten und nun unsere Eigenreise irgendwo vor Neufundland
begannen, um da dem Grenadierfisch, sowie Rotbarsch und schwarzen
Heilbutt nach zu stellen !Walter Suhrbier war bekannt dafür und
hatte dazu seine speziellen Stellen, die aber teilweise in einem Seegebiet
lagen, in dem auch Seekabel verliefen !... Aufmerksam wurden wir von
der Besatzung darauf aber erst als wir Besuch aus der Luft von einem
Seeflieger bekamen , der uns mit Flugblättern in fünf verschiedenen
Sprachen versorgte ,wo man uns warnte und man aufgefordert wurde dieses
Gebiet schnellstens wieder zu verlassen! Aber gerade da, wurde ja
"gut gefangen", eben weil Andere es sich vielleicht nicht
wagten und wir dadurch vollkommen Allein auf weiter Flur waren ! Aber
wie das dann halt so ist, wo gehobelt wird fallen natürlich auch
Späne und so hatten wir plötzlich beim Hieven (oder vielleicht
war es auch ein Hacker? ...Ich weiss es nicht mehr so genau) eine
knapp 35 mm starke Drahtleine über einem unserer Scheerbretter
zu hängen!... Zuerst glaubten wir noch, wir hätten ein fremdes
verloren gegangenes Geschirr aufgefischt (Wäre ja nicht das erste
Mal gewesen ) Ja und so wurde diese angebliche Kurrleine wahrgenommen
und mit einem dicken Stropp abgestoppt der dann zum sogenannten toten
Mann geleitet und sollte dann über den Windenspillkopf an Bord
gehievt werden ! Da war natürlich allerhand "Musike"
drauf und so wurde natürlich sehr vorsichtig gearbeitet !...Wir
kamen aber nicht allzuweit mit der Bergung, denn dadurch ,das diese
Drahtleine einen ungeheuer starken Zug nach unten besass wurde sie
beim Hieven über das blanke Schanzkleid so stark gedrückt,
das sie sich plötzlich aufzudrehen begann !..Ja und anstelle
einer sonst dort vorhandenen "Seele"die die Leine zur besseren
Haltbarkeit ja von innen schmieren soll trat blanker Kupferdraht zutage
!!! Der Hievvorgang wurde sofort durch lautes Warngeschrei ,der am
Schanzkleid beaufsichtigenden zwei Matrosen abgestoppt und der den
Vorgang aus dem Brückenfenster beobachtende Kapitän gab
mit sofortiger lautstarker Weisung den Befehl die Leine loszuwerfen,
was natürlich auch unverzüglich befolgt wurde !Wir holten
daraufhin anschliessend so schnell wie möglich unser sich noch
im Wasser befindliches Netz ein und dampften dann mit "Voll voraus"
von dieser gefährlichen Position weg um etwaigigem weiterem Ärger
aus dem Weg zu gehen ! Man wagte garnicht daran zu denken, was da
auf uns zu gekommen wäre, wenn das Kabel vielleicht gebrochen
wäre ! Aber wie sagt man :Glück gehabt und nochmal mit einem
blauen Auge davongekommen !!! In diesem Sinne auf weitere \"Gute Zusammenarbeit in 2009\" und Allen ein \"Friedvolles und vor allem gesundes Fest und einen Guten Rutsch\" Euer Knolle
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.... dazu eine Anekdote vom Webmaster ... als sie versuchten das Kabel an Bord zu hieven, schwammen 2 Fische vorbei und die Hochseefischer hörten wie sie miteinander sprachen: " Das ist ein Kabel", sagte der eine Fisch und der andere Fisch antwortete "Jau", seitdem heißen diese Fische Kabeljau.
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