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Hallo User,
in Anbetracht dessen, daß mir
Straffreiheit zugesichert wurde und ich nun geschieden bin will ich
dann mal eine Rolle garn aus der Backskiste abspulen.
es war 1990 wir brachten ROS 308 vom Fangplatz Namibia nach Rostock
auf der Rückreise verbrachten wir einige Tage in Santander in Spanien
eine willkommende Abwechslung im Hochseefischeralltag denn wann waren
wir mal länger als 48 Stunden in einem Hafen. Am ersten Tag wurde
erst mal die Stadt erkundet, Kneipen und Bars ausfindig gemacht sowie
die Schoppingmeile besucht. Die nächste grandiose Neuerrung war
wir brauchten dank der politischen Veränderungen in unserem Land
nicht mehr auf den Gruppenzwang zurück greifen und es gab verlängerten
Landgang.
Also abends die erst beste Discotek gestürmt und da wir ja nun
nicht mehr ostgermans sondern nur noch germans waren interessierten
sich auch die Mädels für uns, also Langleine ausgeworfen und
Spanische Nixe gefischt, ich hab nicht gewußt das man auf dem
Parkplatz in einem Seat Marbella zu klängen von Santana so viel
Spaß haben kann. Haben den Zweikampf mit austausch von Körperflüssigkeiten
dann nächsten Abend wiederholt. Auf der Heimreise merkte ich dann
die Nebenwirkung und das andenken an Santander kurz gesagt ich hab mir
die Pfeife verbrannt. In Rostock dann in die Paultstraße zum Urulogen
und anschließend zur Post und ein Telegramm nach Hause geschickt
das sich die Ankunft wegen umfangreicher Lösch - und Abrüstarbeiten
wohl so um 14 Tage verschiebt. Ich glaube Sie hat es mir nicht geglaubt
mich aber auch nie darauf angesprochen. Der Uruloge hat das Problem
mit ein paar Spritzen und Antibiotika innerhalb von 10 Tagen wieder
reguliert.
Beste Grüße OSSI
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