Hochseefischer vor Island
Unter Einsatz ihres Lebens
Hochseefischer vor Island zu sein, ist ein
lebensgefährlicher Job. Vor allem im Herbst, wenn Orkane mit
Windgeschwindigkeiten bis zu 180 Kilometer in der Stunde über den
Nordatlantik fegen, riskieren die Männer bei ihrer Arbeit ihr
Leben.
Der Film zeigt nicht nur den Arbeitsalltag der
Hochseefischer, der häufig ein Kampf mit den Urgewalten der Natur
ist, sondern auch spektakuläre Bilder von Strandungen und einem
Schiffsuntergang in einem der reichsten Fischgründe der Weltmeere,
machen diese Dokumentation so einzigartig.
An Bord erzählen die Männer von der Kameradschaft
und den Erlebnissen im Kampf mit der entfesselten Naturgewalt, von
Unfällen, die dem einem beinahe einen Arm, dem anderen sogar fast
das Leben gekostet hätten. Sie berichten vom Versagen der Maschinen
und dem hilflosen und lebensgefährlichen Treiben in der tobenden
See. Vom heimtückischen "Blitzeis", dass Schiffe kentern lässt und
den anschließenden Überlebenskampf im eiskalten Wasser. Sie
erzählen, wie sich durch diese Erlebnisse ihre Einstellung zum Leben
veränderte.
Der Film beschreibt aber auch, was getan wird, um
das Leben auf den Fischereischiffen sicherer zu machen. So hat eine
isländische Firma einen Wärmeschutzanzug entwickelt, mit dem man
selbst in nur 4 Grad warmem Wasser einige Stunden überleben kann.
Gezeigt wird auch die Funktionsweise des neuen automatischen
Überwachungssystems, das den Kurs der Schiffe an der isländischen
Küste verfolgt. Der Zuschauer erlebt, wie die Leitzentrale des
Küstenschutzes Rettungseinsätze organisiert und koordiniert. Im
äußersten Notfall wird ein allwettertauglicher Helikopter der
NATO-Basis Keflavik eingesetzt. Dramatischer Höhepunkt sind dabei
die Bilder vom Einsatz über gestrandete Schiffe, die in der Brandung
vor der Küste zu sinken oder zu zerbrechen drohen. Hier zählt jede
Minute, um Besatzungsmitglieder aus "Islands weißer Hölle" zu
retten.

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