Erinnerungsbericht von Kapt.Egon Müller

Rudolf Speer

 

 

Die Fischerei fand auf der Pos.: 56 30 N und 58 00 W statt.
Junge welt war kurz vor Heimreise, Junge Garde kam von zu hause zur Ablösung.
Auf der Pos.: 56 23 N und 57 46 W bekam die 317 einen Steert in die Schraube und war manövrierunfähig.
Durch windverhältnisse wurde das Eis immer dicker und es kam zu den Eispressungen.
Ros 404 und Ros 410 eilten zu Hilfe um eine Schleppverbindung herzustellen, ohne <Erfolg. Dann ging Ros 316 in Richtung Junge Garde.
Zuletzt steckten alle 4 Schiffe im Eis fest.
Der Wind hat dann gedreht und die Schiffe kamen nach einander wieder frei.

Die Junge Garde wurde von Ros 413,415 und 419 nach St. Johns geschleppt zur Reparatur, da die Reise erst anfing.
Junge Welt hatte sich im Eis einen Propellerschaden zugezogen und musste von Ros 417 und Ros 410 nach Rostock geschleppt werden. Sehr schlechte Wetterverhältbisse, bis Windstärke 12.
Die Stefan Jantzen wurde von Rostock entgegengeschickt musste aber bei Skagen umkehren.
Danch wurde der BRD-Schlepper Pazifik nach 10 Gard W beordert und schleppte die Junge Welt bis Skagen.
Dort wurde die Ros 316 von einem Hochseeschlepper der BBB übernommen.
Ros 410 begleitete den Ros 306, der bei 10 W mit Mascha trieb bis Reykjavik.
Bei der ganzen Aktion wurden auch noch Z-Trawler beschädigt.
Mit der Pazifik, das wurde damals nicht publik gemacht.