Besatzung von ROS 337 "Ludwig Renn" rettet pakistanische Besatzung mit Schlauchbootsich erinnert und zugesandt von Lothar Kutsche/PAemail Lothar Kutsche |
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Unvergessenes
bewegendes Erlebnis !
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Danke für die Erinnerung an ROS 337 und der damals dramatischen Rettungsaktion der pakistanischen Seeleute ! Ich selbst fuhr damals als PA unter Kapitän Meissner auf dieserSturmüberfahrt mit. Meine Position während der Rettungsaktion war die Steuerbordnock neben den Scheinwerfer. Was die beiden Schlauchbootfahrer geleistet haben war Weltklasse ! Ich selbst räumte meine Kammer für die Schiffsbrüchigen und zog beim Prod.-Meister auf die Ducht. Der Sturm nahm noch während der Überfahrt an Schärfe zu.Ich erinnere mich,daß alte Seehhasen nach vielen,vielen Jahren wieder seekrank wurden. Eine Stewardess, die Frau Kutsche machte ihre erste Seereise. Sie war übrigens meine Ehefrau. Ich glaube,sie hat nur 5 Tage gearbeitet, den Rest lag sie in der Schlingerkoje z.Teil am Tropf. In den USA , bei New York wurde sie zur Heimreise abgeholt. Dabei mußte sie über die Jacobsleiter um auf das andere Schiff zu gelangen. Ein Drama ! In Winterport USA wurden wir von winkenden Leuten aus der DDR empfangen. Sie waren von der " Aktuellen Kamera ". Sie drehten einen Film über uns.
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Quelle: Lothar Kutsche, vom 12.02.2009 Jetzt wo ich einen Computer besitze lebt in mir die Hochseefischerei auf. Die 20 Jahre dazwischen sind wie vom Wind verweht. Ich möchte noch
einmal kurz auf den 27.12.1987 zurückkommen, der Tag, der so einschneidend
für die gesamte Besatzung der " Ludwig Renn " wurde. Wenige
Tage vor Weihnachten war der Besatzungsaustausch. Mit der TU 134 hoben
wir in Berlin Schönefeld ab in Richtung Glasgow. Dort angekommen, stiegen
wir sofort in Busse in Richtung Ullapool, im äußersten Nordwesten Schottlands. Da ich in der
Steuerbordnock neben dem Scheinwerfer stand bekam ich alles mit, was
auf der Brücke geschah. Immer wieder griff der Kapitän selbst zum Scheinwerfer.
Am liebsten wäre er mit der Schlauchbootbesatzung selbst mitgefahren.
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