| 28. März
Einlaufen Trepassy (Newfoundland), was ich
hier mache glaubt mir niemand und ist Wahnsinn, keine Hafenkarte, Lotse
kommt ohne Brille und ist kurzsichtig, Trepassy – Schuhanzieherhafen,
man kommt nur mit einem Schuhlöffel in den Hafen, der liegt voller Kutter,
wie komme ich hier bloß wieder raus, im Dorf gewesen, trostlos, 1.600
Einwohner, mächtig eingekauft, 2 Briefmarken. |
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29. März
habe unseren Lotsen gesehen,
mit Schweißerbrille und Stulpenhandschuhen, der Hausmeister der Plant,
habe ihn beim Auslaufen nicht mehr beansprucht,
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| vom 01. April bis 07. April Fischerei
gut, pro Tag 25 – 30 to Fisch Netto, das schafft,
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| 09. April eingelaufen Fortune
mit 172 to Fisch, die kleinen Dörfer werden für die „Gera“ immer abenteuerlicher, |
| 11. Aprilmorgens ausgelaufen,
Ablegemanöver flinke Socke, hinten ziehen, vorne schieben, Voll Zurück
– Hart Bb., Voll Voraus – Hart Stb., Chief rügt die Brücke |
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| 13. April wenig Fischerei,
viel Wind, wx 8 – 10, von
N bis NNW, |
| 23. April Harbour Grace eingelaufen, bringen
letzte Ladung Fisch, Pier diesmal frei zum festmachen, man begrüßt uns
wie alte Bekannte, unsere Fische werden in der Plant mit der Hand filetiert,
obwohl Maschinen rumstehen, die Kanadier wollen damit der Arbeitslosigkeit
begegnen, beim Ablegen mit dem Steven kleine Bretterhütte auf der Pier
dem Erdboden gleichgemacht, war wohl reif, |
| 25. April treten Heimreise an, auf Grund
des leeren Schiffes, DK reicht gerade bis Rostock, und im Eis abgefahrener
Schlingerleiste, gebärdet sich unsere „Gera“ (sonst eigentlich ein braves
und äußerst seetüchtiges Schiff) wie ein Schaukelpferd, |
| 05. Mai
ETA Rostock, ich habe die komische Ahnung das das die letzte Fischereireise
außerhalb der Ostsee war. |
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